21. Januar 2016 - Nachrichten am Abend

Die Stadtverwaltung von Keetmanshoop erhält einen neuen Bürokomplex. Dieser wird für 134 Millionen Namibia Dollar vom Unternehmen August 26 errichtet. Das Unternehmen gehört dem namibischen Verteidigungsministerium. Ursprünglich sollte der Bau bereits 2007 entstehen. Aufgrund finanzieller Probleme wurde er jedoch nicht errichtet. Erst nachdem die Regierung die Kostenübernahe zugesichert hatte, kann nun gebaut werden. Zu dem Komplex gehören neben Büros auch eine Mehrzweckhalle für 200 Personen, Kantine und Freizeiteinrichtungen für Staatsangestellte.

Studenten an der “Namibia University of Science and Technology“ haben am Morgen die Zugänge zum Hauptcampus in Windhoek blockiert. Medienberichten zufolge wurde auch dem Rektor der Uni, Tjama Tjivikua, der Zutritt verweigert. Die Studenten fordern die Rücknahme der Erhöhung der Registrierungsgebühren von 3,5 Prozent. Indessen zeigen sich die Studenten der „University of Namibia“ hoch erfreut über die drastische Senkung der Registrierungsgebühr von 40 Prozent.

Nach dem Tod einer Studentin meldet Sierra Leone einen zweiten Ebola-Fall. Es handelt sich um deren Tante. Laut Weltgesundheitsorganisation hatte die Frau dabei geholfen, den Leichnahm ihrer Nichte zu waschen, um ihn für eine islamische Bestattung vorzubereiten. Über 100 Menschen wurden unter Quarantäne gestellt. Die Behörden in dem westafrikanischen Land erwarten weitere Krankheitsfälle.

China bereitet sich auf eine historische Kältewelle vor. In den kommenden Tagen sollen die Temperaturen um weitere zehn Grad fallen. Sie lagen zuletzt bereits unter dem Gefrierpunkt. Peking, Shanghai und andere Städte rüsten sich für die kältesten Tage seit rund drei Jahrzehnten. 2008 hatte der Süden des Landes einen schweren Schneesturm erlebt, über 120 Menschen starben.

In Brüssel hat VW-Chef Müller die EU-Kommission über die internen Untersuchungen zur Abgasaffäre informiert. Die Industriekommissarin verlangt weitere Unterlagen, um zu prüfen, ob die geplanten technischen Gegenmaßnahmen auch greifen. Zudem forderte Brüssel den Autobauer auf, europäische Kunden genauso zu entschädigen, wie US-Kunden. VW dementierte derweil Gerüchte über einen geplanten Jobabbau. Das Manager Magazin hatte berichtet, zur Steigerung der Produktivität stünden bei VW mehr als 10 Arbeitsplätze auf der Kippe.  

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