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11. Mai 2021 - Nachrichten am Mittag

Gesundheitsminister Kalumbi Shangula hat vor einem Nachlassen im Kampf gegen die Corona-Pandemie gewarnt. Die Intensivbetten in den staatlichen Krankenhäusern seien landesweit zu 38 Prozent belegt, in den privaten Gesundheitseinrichtungen bereits zu 83 Prozent. Besonders besorgniserregend sei die Situation in der Khomas Region, wo 85 Prozent der Intensivbetten durch COVID19-Patienten in Anspruch genommen würden. Trotz einer vergleichsweise hohen Testrate und ansteigenden Impfzahlen im Land rief Shangula noch einmal eindringlich dazu auf, die geltenden Hygienemaßnahmen einzuhalten.

Nach dem erneuten Zwischenfall mit Soldaten der botswanischen Armee in der Sambesi-Region wartet die Polizei in Katima Mulilo auf weitere Anweisungen. Übereinstimmenden Medienberichten nach wurden gestern die Betroffenen verhört. Anschließend wurde ein Bericht an Polizeichef Sebastian Ndeitunga weitergeleitet. Weitere Schritte sollen erst auf Anordnung erfolgen. Bei dem jüngsten Zwischenfall sollen botswanische Soldaten zwei namibische Touristenboote auf dem Chobe mit vorgehaltener Waffe zum Umdrehen gezwungen haben.

In Walvis Bay sind bei einem Brand erneut zahlreiche Blechhütten zerstört worden. Das Feuer war laut Nampa in der Nacht auf Dienstag in der informellen Siedlung Tutaleni ausgebrochen. Dem Polizeibericht nach sollen 16 Hütten vollständig zerstört und 4 schwer beschädigt worden sein. Personen kamen demnach glücklicherweise nicht zu Schaden, rund 70 Bewohner verloren allerdings ihre Behausung. Die Polizei geht davon aus, dass eine Kerze das Feuer ausgelöst hat. In Tutaleni kommt es immer wieder zu verheerenden Bränden.

Präsident Hage Geingob fliegt heute nach Uganda um dort der Amtseinführung von Präsident Yoweri Museveni beizuwohnen. Für Geingob ist es die zweite Auslandsreise in diesem Jahr, nachdem er Mitte April in die Republik Kongo gereist war. Lokalen Medienberichten nach soll er in Uganda einer von insgesamt 21 afrikanischen Staatsoberhäuptern sein, die für die Zeremonie anreisen. Museveni war im Januar nach einer umstrittenen Wahl vor seinem ärgsten Konkurrenten Bobi Wine zum Sieger erklärt worden. Vor und nach der Abstimmung kam es zu Unruhen, bei denen mehr als 50 Oppositionsanhänger getötet worden sein sollen.

Simbabwes Tabakindustrie darf trotz der Pandemie auf eine gute Saison hoffen. Einen Monat nach Beginn des Vermarktungszeitraumes wurden bereits 64 Millionen Kilogramm Tabak verkauft, der Umsatz beträgt umgerechnet rund 2,4 Milliarden Namibia Dollar. Das entspricht beinahe einer Verdopplung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Laut dem Staatsfernsehen gehen die Produzenten von Endverkäufen von etwa 200 Millionen Kilogramm aus. Der bisherige Rekord von rund 250 Millionen Kilogramm stammt aus dem Jahr 2019.

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