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11. Mai 2021 - Nachrichten am Morgen

Der LPM-Abgeordnete Henny Seibeb muss sich persönlich kommende Woche vor dem Parlamentsausschuss für Privilegen erklären. Eine dementsprechende Vorladung sei ihm zugegangen, berichtet Nampa. Seibeb und auch LPM-Präsident Bernardus Swartbooi hatten am 15. April, als Staatspräsident Hage Geingob vor dem Unterhaus seine Rede zur Lage der Nation hielt, durch schädliches Verhalten die Sitzung gestört. Sie waren daraufhin auf unbestimmte Zeit von Parlamentspräsident Peter Katjavivi von der Nationalversammlung ausgeschlossen worden. Eine Klage von Seibeb und Swartbooi dagegen hatte das Obergericht bereits zurückgewiesen.

Dem Minister für Staatsunternehmen Leon Jooste nach, wurde erfolgreich ein Deal mit dem Leasinggeber der beiden Air Namibia-Langstreckenflieger vereinbart. Dieser soll in Kürze unterschrieben werden, berichtet er Namibian. Genaue Zahlen wurden nicht genannt, jedoch dürfte dieser nur als „erfolgreich“ bezeichnet werden, wenn nicht die eigentlich ausstehenden 2,5 Milliarden Namibia Dollar noch gezahlt werden müssen. Jooste bestätigte, dass die ehemaligen Angestellten bereits 50 Prozent ihrer 278 Millionen Namibia Dollar Entschädigung erhalten haben. Zu der anderen Hälfte kommen nun noch mehr als 100 Millionen Namibia Dollar als Abfindung.

Das staatliche Fischereiunternehmen Fishcor kommt vor dem Hintergrund der „Fishrot“-Affäre nicht zur Ruhe. Intern herrscht laut dem Namibian absolute Unklarheit werde die Geschäftsführung in Zukunft übernehmen soll. Die Suche nach einem CEO könnte einen öffentlicheren Spießroutenlauf werden, heißt es. Ersetzt werden muss Mike Nghipunya, der derzeit in Untersuchungshaft sitzt. Ihm wird Geldwäsche und Korruption in Höhe von 75 Millionen Namibia Dollar vorgeworfen.

Arbeitsminister Utoni Nujoma sorgt mit der Anstellung einer Verwandten in eine hochrangige Position in seinem Ministerium für Aufregung. Laut dem Namibian sei Kyllikki Sihlahla ohne Durchlaufen des ordnungsgemäßen Auswahlprozesses als Vize-Arbeitskommissarin angestellt worden. Nujoma verteidigte die Anstellung mit dem gültigen Gesetz, wonach er einen Arbeitskommissar und Vize ernennen müsse und dürfe. Eine öffentliche Suche sei demnach nicht notwendig.

Der namibische Justizvollzugsdienst NCS hat eine interne COVID19-Impfkampagne begonnen. Als allerstes wurde Generalkommissar Raphael Hamunyela geimpft, heißt es von Nampa. Er erhielt den Impfstoff von Sinopharm aus China. Er stellte bei dem Anlass klar, dass es jedem Vollzugsbeamten frei stehe sich impfen zu lassen. Wie für alle Namibier bestehe keine Impfflicht. Er persönlich rate jedem dazu durch die Impfung sich und andere zu schützen. Zum Auftakt der Kampagne wurden in der Windhoeker Justizvollzugsanstalt 15 Beamte und 50 Insassen geimpft.

Portugal entsendet weitere 60 Militärausbilder in seine ehemalige Kolonie Mosambik. Dies berichtet Reuters. Ziel sei es die mosambikanische Armee für den Kampf gegen islamistische Terroristen im Norden des Landes fit zu machen. Ein neues bilaterales Abkommen mache die Entsendung möglich. Zuvor hatten unter anderem die USA angekündigt, Ausbilder nach Mosambik zu schicken. Seit einigen Wochen gehen die Islamisten in Mosambik verstärkt gewaltsam vor. Ziel ist der gasreiche Norden des Landes, dessen Gasfelder mehr als 20 Milliarden US-Dollar wert sein sollen. Bis 2026 will Portugal das Kontingent auf 80 Ausbilder aufstocken.

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