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12. Mai 2021 - Nachrichten am Mittag

Namibia wird Teil eines Pilotprojekts zur nachhaltigen Verwaltung von Wildtieren in der Kavango-Zambezi Transfontier Consvervation Area (KAZA). Das Projekt zielt auch auf Ernährungssicherheit und die wirtschaftliche Nutzung von Wildtieren durch die lokalen Gemeinschaften ab. Laut der Landesvertreterin der Ernährungs-und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, Farayi Zimudzi seien solche Ansätze bereits mit ermutigenden Ergebnissen in Sambia und Simbabwe eingeführt worden. Die Organisation soll das auf 4 Jahre angesetzte Projekt leiten, finanziert wird es in erster Linie durch die französische Entwicklungsbehörde.

ReconAfrica ist eigenen Angaben nach noch weit von möglichen kommerziellen Bohrungen in Namibia entfernt. Die bisherigen Funde durch die Probebohrungen seien zwar ermutigend, von der Aufnahme kommerzieller Tätigkeit sei man aber noch weit entfernt. Einem Bericht der New Era zufolge erklärte das Unternehmen zudem, dass es noch zu früh sei, einen möglichen Wert der Öl-und Gasvorkommen im Okavango-Becken zu bestimmen.

Das Safari Hotels & Conference Centre in Windhoek soll neue Eigentümer bekommen. Der Kasada Hospitality Fund aus Südafrika will das größte Hotel- und Konferenzzentrum des Landes übernehmen. Sollte die Wettbewerbskommission zustimmen, soll das 4-Sterne-Hotel Safari Court dann in ein Mövenpick Hotel umgewandelt werden. Das 3-Sterne-Hotel Safari wiederum soll dann unter der ibis Styles-Marke fungieren. Ein Kaufpreis wurde zunächst nicht genannt, Kasada kündigte aber Sanierungsarbeiten in Höhe von 100 Millionen Namibia Dollar an.

Namibia könne sich kein Urteil über die Vorfälle rund um die Wahl von Ugandas Präsidenten Yoweri Museveni erlauben. Das erklärte Vizepräsident Nangolo Mbumba laut Nampa. Der Staatsbesuch von Präsident Hage Geingob zur Amtseinführung Musevenis bedeute nicht, dass man die Umstände der Wahlen in Uganda als perfekt ansehe. Man müsse aber den Willen des ugandischen Volkes akzeptieren. Namibia habe seine eigenen Probleme, so Mbumba weiter. Premierministerin Saara Kuugongelwa-Amadhila wiederum befürwortete die Reise Geingobs als Möglichkeit auf höchster politischer Ebene wirtschaftliche Kontakte zu knüpfen. Geingob war gestern nach Uganda aufgebrochen, er wird heute zurückerwartet.

Der ANC hat eine Entschuldigung von seinem suspendierten Generalsekretärs Ace Magashule gefordert. Magashule habe keinerlei rechtliche Grundlage gehabt, um eine Suspendierung gegen Präsident Cyril Ramaphosa auszusprechen. Der auf Anfang Mai datierte Brief sei inakzeptabel und ein grober Verstoße gegen die Normen und Werte des ANC. Sollte sich Magashule nicht entschuldigen, soll ein parteiinternes Disziplinarverfahren eingeleitet werden. Der Generalsekretär ist bereits wegen Korruptionsvorwürfen suspendiert. Seine Aufgaben soll in der Zwischenzeit seine Stellvertreterin Jessie Duarte übernehmen.

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