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12. Mai 2021 - Nachrichten am Morgen

Dem britischen Milliardär Harvey Boulter wurde eine Freilassung auf Kaution vom Magistratsgericht in Outjo verweigert. Diese Entscheidung fällte das Gericht, obwohl sogar die Opferfamilie einer Freilassung zugestimmt hatte. Sie begründete dies damit, dass viele Familienmitglieder auf der Farm von Boulter arbeiten würden und ohne eine Freilassung womöglich arbeitslos werden würden. Vor allem mit der Begründung der Fluchtgefahr, da der 51-Jährige Wohnsitze in zahlreichen Staaten habe, lehnte das Gericht eine Freilassung ab. Boutler wird die Tötung seines Farmverwalters im Februar beschuldigt.

Deutschland und Namibia bauen ihre Zusammenarbeit weiter aus. Der deutsche Botschafter Herbert Beck, Finanzminister Iipumbu Shiimi haben ein Abkommen zur finanziellen Förderung unterschrieben, wie aus einer gemeinsamen Presseerklärung hervorgeht. Das Abkommen umfasse drei Programme mit einem Finanzrahmen von 1,8 Milliarden Namibia Dollar.  Deutschland stelle dabei das Geld zu reduzierten Zinsen zur Verfügung. Die Projekte im Rahmen des Klimawandels umfassen unter anderem Infrastrukturmaßnahmen und die Landwirtschaftsförderung im SME-Bereich.

Obwohl die öffentlich-rechtliche NBC eine herausragende Stellung in Namibia einnimmt und der Großteil der Bevölkerung von dieser seine Informationen bezieht, kann der Staat die Zukunft dieser nicht garantieren. Dies teilte Premierministerin Saara Kuugongelwa-Amadhila laut Nampa mit. Seit dem 22. April befinden sich die Mitarbeiter mit dem Wunsch nach mehr Geld im Streik. Vor dem Hintergrund einer Budgetkürzung von mehr als 60 Prozent seien nicht Gehaltserhöhungen möglich, sondern vielmehr Entlassungen nötig.

Unabhängig voneinander sprachen die Kandidaten für die hochrangigen Posten des Wahlkommissars bei öffentlichen Interviews die Probleme der ECN an. Die Wahlkommission komme erst im Wahljahr in das Gedächtnis der Wähler. Dazwischen sei sie faktisch in der Öffentlichkeit nicht existent. Am Montag hatten 15 der letzten Kandidaten um die drei Posten öffentlich Rede und Antwort gestanden. Auch Gesetzeslücken sprachen die Kandidaten offen an.

In Südafrika raten Gesundheitsexperten der Regierung dringend eine höhere COVID19-Warnstufe auszurufen. Es gäbe klare Anzeichen des Beginns einer dritten Welle, berichtet News24. Diese werde von neuen Mutanten, darunter der Variante aus Indien angetrieben. Der Freistaat hatte schon Ende vergangener Woche eine dritte Corona-Welle offiziell erklärt. Die täglichen Fallzahlen in Südafrika sind mit 2000 zwar weiterhin sehr niedrig, liegen aber bis zu 100 Prozent über den Werten der vergangenen Monate. - Südafrika testet mit etwa 20.000 deutlich pro Einwohner als Namibia.

Nach Berichten aus den Seychellen, wonach vollständig geimpfte Personen regelmäßig Corona-positiv getestet werden, hat die WHO Untersuchungen angekündigt. Das dortige Gesundheitsministerium hatte in der vergangenen Woche bei jedem dritten positiven Fall eine vollständige Impfung vorliegen. Es unterstrich aber, dass keiner der Geimpften schwere Verläufe hatte oder gar starb. 60 Prozent der Bevölkerung der Inselrepublik haben bereits beide Dosen von Sinopharm oder AstraZeneca erhalten.

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