25. Mai 2016 - Nachrichten am Abend

Nach zwei Jahren in russischer Gefangenschaft ist die ukrainische Kampfpilotin Sawtschenko heute in ihre Heimat zurückgekehrt. Hintergrund ihrer überraschenden Freilassung ist ein Gefangenenaustausch. Kiew ließ im Gegenzug zwei russische Soldaten frei. Moskau hatte der 35-Jährigen vorgeworfen für den Tod von zwei russischen Journalisten verantwortlich zu sein.

Das französische Parlament hat endgültig eine Gesetzesverschärfung im Anti-Terror-Kampf beschlossen. Nach der Nationalversammlung stimmte heute auch der Senat für die Gesetzesvorlage, die den Sicherheitsbehörden weitreichende Befugnisse bei der Terrorismusbekämpfung einräumt. Konkret soll die Polizei in bestimmten Fällen schneller Gepäck und Autos durchsuchen können, außerdem dürfen die Beamten künftig schneller von der Schusswaffe Gebrauch machen. Das Gesetz soll den nach den Pariser Anschlägen verhängten Ausnahmezustand ablösen, der Ende Juli ausläuft.

Mehr als 60.000 Polizisten sollen die Fußball-EM in Frankreich sichern - und mögliche Anschläge verhindern. Das teilte der französische Innenminister heute mit. Gleichzeitig verteidigte er die Entscheidung, an den Public-Viewing-Veranstaltungen festzuhalten. Die EM-Vorbereitung der deutschen Nationalmannschaft läuft unterdessen auf Hochtouren. Die DFB-Elf hat ihre ersten Trainingseinheiten in Ascona abgeschlossen.

Die schwedische Justiz behält den europäischen Haftbefehl gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange bei. Ein Bezirksgericht in Stockholm wies heute einen entsprechenden Antrag von Assanges Anwälten zurück. Der 44-jährige Australier ist damit nach wie vor der Vergewaltigung verdächtig. Zudem bestehe weiter die Gefahr, dass er sich der Justiz entziehe. Assange kündigte Berufung an.

In den vergangenen Tagen sind etwa 5.600 Flüchtlinge auf dem Weg von Libyen nach Europa aus dem Mittelmeer gerettet worden. Nach Angaben der italienischen Küstenwache, gab es allein in den vergangenen zwei Tagen 23 Einsätze. Die Menschen waren meist in völlig seeuntüchtigen Booten unterwegs, fünf Flüchtlinge ertranken.

Opel droht neuer Ärger wegen des Modells Zafira: die Deutsche Umwelthilfe will wegen Zitat: "falscher Werbeversprechen" eine einstweilige Verfügung gegen den Autobauer beantragen. Opel hatte zuletzt zugegeben, dass sich die Abgasreinigung bei dem Dieselfahrzeug immer wieder abschaltet, wirbt aber weiter mit Slogans wie "Dieselspaß ohne Reue".

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