26. Mai 2016 - Nachrichten am Morgen

Bei der Finanzierung des neuen Gebäudes für das Büro des Premierministers gibt es offenbar noch Fragen zu klären. Wie der Namibian berichtet, wurde aus diesem Grund die Vergabe des Auftrages an ein namibisch-chinesisches Joint Venture vergangene Woche verschoben. Demnach sind für das Projekt im diesjährigen Haushalt nur 90 Millionen Namibia Dollar vorgesehen, während die Gesamtkosten eine Milliarde Dollar betragen. Anderen Stimmen zufolge hat das Joint Venture den Nachweis für eine ausreichende Finanzkraft nicht erbracht. Bei dem Joint Venture handelt es sich laut Bericht um die Firma Babyface Civils von Geschäftsmann Vaino Nghipondoka und das Unternehmen China Jiangxi International.

Die Stadt Windhoek hat einen vierten Versuch gestartet, den seit zwei Jahren freien Posten des Geschäftsführers zu besetzen. Laut Namibian schaltete die Personalagentur Potentia eine Anzeige, in der die Stadt Windhoek allerdings nicht offen genannt wird. Stattdessen werde sie als erfolgreiche Stadtgemeinde von Weltrang mit einmaliger Schönheit, Kultur und Vielfalt umschrieben. Den Grund für die Verschleierung konnte der Namibian nicht in Erfahrung bringen. Seit Ende der Amtszeit von Niilo Taapopi im Juni 2014 gibt es hinter den Kulissen ein Tauziehen um die Besetzung des Postens.

In Belgien haben Ermittler gestern vier Terrorverdächtige festgenommen - drei mussten aber kurz darauf freigelassen werden. Ihnen war unter anderem vorgeworfen worden, Kämpfer für den sogenannten Islamischen Staat angeworben zu haben.

In genau vier Wochen stimmen die Briten über den Verbleib ihres Landes in der EU ab. In Brüssel und Berlin warnt man vor den Folgen: denn stimmen die Briten tatsächlich für den EU-Austritt, würde Großbritannien zum Drittstaat. Die Folgen: die Reisefreiheit nach Europa wäre dahin - ganz zu schweigen vom freien Handel und Finanz-Geschäften.

In Japan startet heute der G7-Gipfel. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Lage der Weltwirtschaft - die Staats- und Regierungschefs beraten aber auch über den Kampf gegen den Terror, die Flüchtlingskrise und den syrischen Bürgerkrieg. Zu den sogenannten G7 gehören neben Gastgeber Japan auch Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada und die USA.

Abgeordnete des Deutschen Bundestags sind seit Montag zu Gast in Namibia. Wie die deutsche Botschaft mitteilte, handelt es sich um Mitglieder des parlamentarischen Ausschusses für Entwicklungs-Zusammenarbeit. Auf dem Program standen Treffen mit hochrangigen Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft sowie die Besichtigung von Projekten, die von Deutschland gefördert werden. Die Ausschuss-Mitglieder reisen heute nach einer Pressekonferenz wieder ab.

In Windhoek ist ein Mann wegen des Besitzes eines lebenden Schuppentieres verhaftet worden. Laut Presseagentur Nampa fanden Beamte der Sondereinheit für geschützte Ressourcen das Tier im Büro der Sicherheitsfirma Shimwe Security in einem Safe. Außerdem beschlagnahmten sie zwei Schuppentier-Häute, die in einem Maismehl-Sack versteckt waren. Der 37-Jährige soll heute vor dem Haftrichter erscheinen. Die Schuppen der bedrohten Tiere gelten laut Nampa in Asien als Medizin gegen Krebs und andere Krankheiten.

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