26. Mai 2016 - Nachrichten am Mittag

Staatspräsident Hage Geingob ist zu einer Konferenz nach Schweden aufgebrochen. Es gehe bei dieser um zukunftsweisende Regierungsführung, insbesondere in Hinblick um Bildung und Arbeitsplatzbeschaffung. Geingob werde eine spezielle Rolle, gemeinsam mit Vertretern aus Schweden, Albanien, Norwegen und den Philippinen einnehmen. Geingob wird Sonntag wieder in Namibia erwartet. - Die Konferenz findet seit 1999, nachdem der ehemalige US-Präsident Bill Clinton diese ins Leben gerufen hat, alljährlich statt.

Zahlreiche Nutzer von Häusern, die durch ein staatliches Bauprogramm errichtet wurden, fühlen sich betrogen. Laut einer Vertretergruppe des „Build Together Programme” in Narraville, zahlen nicht alle Neubewohner in dem Ortsteil den Preis, der landesweit auf 40.000 Namibia Dollar festgesetzt war. So hätten einige bis zu 92.000 Namibia Dollar zahlen müssen, da die Stadtverwaltung von Walvis Bay Mehrkosten aufgrund von ständigen Vertragsänderungen gehabt habe. Die Stadtverwaltung gestand ein, dass man den Preis von 40.000 auf 80.000 angehoben habe um „lebenswerten Wohnraum“ zu schaffen. Die Zusatzkosten seien jedoch nicht erklärbar. – Das Sonderprogramm sieht eine zinsfreie Abzahlung der Häuser über 20 Jahre vor.

In Neuseeland hat ein Flüssiggastank vor dem Parlament einen Anti-Terror-Einsatz der Polizei ausgelöst. Ein Mann hatte den Tank mit einem LKW dorthin gebracht, aus dem Tank war auch Rauch aufgestiegen. Parlamentsmitarbeiter dachten an einen Anschlag und flüchteten. Die Polizei konnte Entwarnung geben, der LKW-Fahrer wollte nur Aufmerksamkeit der Politik erregen, weil er ein Problem mit einer Bank gehabt hat. Trotzdem wurde er festgenommen.

Am Europäischen Gerichtshof wird heute darüber verhandelt, wie umfangreich die Prüfpflichten bei der Zulassung von Brustimplantaten sind. In der Sache geht es um die mangelhaften Implantate einer französischen Firma, die der TÜV Rheinland zertifiziert hatte, obwohl sie mit billigem Industriesilikon gefüllt waren. Eine Klägerin fordert deswegen 40.000 Euro Schmerzensgeld. Alleine in Deutschland sollen etwa 6000 Frauen betroffen sein.

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