27. Mai 2016 - Nachrichten am Abend

Eines der sogenannten „Struggle Kids“ ist durch einen Verkehrsunfall bei Windhoek-Brakwater ums Leben gekommen. Der 36-Jährige wurde Polizeiangaben nach mitten auf der Nationalstraße B1 angefahren. Unklar ist, warum sich der Mann auf der vierspurigen Straße aufgehalten habe. In unmittelbarer Nähe des Unfallortes haben bis zu 400 Struggle Kids ihr Lager aufgeschlagen. Die Polizei geht derzeit von einem Unfall aus, hat aber Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. – Anfang des Jahres kam es zu teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Struggle Kids und Bewohnern von Brakwater.

Die Europäische Union hat mit weiteren Handels- und Finanzsanktionen auf Nordkoreas Atom- und Raketentests reagiert. Brüssel setzte weitere Produkte und Materialien auf die Liste mit Exportverboten, die sowohl zu zivilen als auch militärischen Zwecken genutzt werden können. Gleichzeitig wurden Finanztransfers von oder nach Nordkorea grundsätzlich verboten.

Zum Abschluss ihres Gipfeltreffens in Japan haben die sieben großen Industrienationen vor den Folgen eines Brexit gewarnt - also vor einem Ausscheiden Großbritanniens aus der EU. Sie befürchten dadurch eine deutliche Schwächung der Weltwirtschaft. Das Thema Wirtschaftswachstum stand im Mittelpunkt des Gipfels. Mit einem Maßnahmenpaket soll der Weltwirtschaft auf die Beine geholfen werden. Auch in Sachen Flüchtlingskrise ist eine engere Zusammenarbeit geplant. Konnkrete Pläne wurden zunächst nicht bekannt.

Nachdem sie gemeinsam ihren Hochschulabschluss gefeiert haben, sind mehr als 30 Studenten im Iran zu je 99 Peitschenhieben verurteilt worden. Die jungen Frauen und Männer hätten gemeinsam in einem Haus gefeiert, obwohl sie einander nicht kannten, sagte der Generalstaatsanwalt. Sie seien festgenommen und binnen 24 Stunden verurteilt worden, die Strafe wurde noch am selben Tag vollstreckt, hieß es.

Die Treibstoffpreise werden am kommenden Mittwoch um eine Minute nach Mitternacht erstmals seit Monaten wieder angehoben. Laut dem Energieministerium sind der Anstieg des Rohölpreises über 50 US-Dollar pro Barrel sowie der schwache Namibia Dollar hieran schuld. Beide Sorten Diesel werden um 70 Cent pro Liter, Benzin um 60 Cent pro Liter teurer. Danach kostet der Liter Benzin in Walvis Bay 10,64 Namibia Dollar pro Liter, schwefelarmes Diesel schlägt mit 10,17 und herkömmliches Diesel mit 10,12 Namibia Dollar pro Liter zu Buche.

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