28. Mai 2016 - Nachrichten am Morgen

Im Mittelmeer hat sich das nächste Bootsunglück ereignet - die italienische Marine konnte gut 130 Menschen retten - bisher wurden 45 Tote geborgen. Insgesamt 300 Flüchtlinge sollen versucht haben, auf dem völlig überfüllten Fischerboot von Libyen nach Italien zu kommen. Es ist bereits das dritte schwere Bootsunglück in drei Tagen. Wegen des guten Wetters und ruhiger See wagen derzeit besonders viele Menschen die Überfahrt von Nordafrika über das Mittelmeer nach Europa.

Griechenland und Russland wollen künftig noch enger zusammenarbeiten. Das haben Regierungschef Tsipras und Präsident Putin bei einem Treffen in Athen vereinbart. Russische Unternehmen haben laut Putin zum Beispiel Interesse am Kauf von griechischen Staatsunternehmen, darunter seien die Eisenbahnen und der Hafen von Thessaloniki. Tsipras sagte bei dem Treffen mit Putin, die Kooperation mit Russland sei für Griechenland von großer Bedeutung.

Beim Sturz eines Kleinflugzeugs in den New Yorker Hudson River ist ein Mensch ums Leben gekommen. Laut Polizei handelt es sich dabei wahrscheinlich um den Piloten der Maschine. Seine Leiche wurde mehrere Stunden nach dem Absturz von Tauchern entdeckt. Medienberichten zufolge sollte der Flieger am Wochenende an einer Flugshow teilnehmen.

Der Besuch des amerikanischen Präsidenten Obama in Hiroshima ist positiv aufgenommen worden. Auch wenn sich viele Japaner Reue von den USA gewünscht hätten, sprechen Beobachter von einem wichtigen Schritt in den Beziehungen beider Länder. Obama legte einen Kranz für die Opfer des Atombombenabwurfs nieder - und sprach anschließend mit Überlebenden. Er wiederholte seinen Wunsch nach einer Welt ohne Atomwaffen. Auch wenn er das wohl nicht mehr erleben werden, so Obama.

Experten aus aller Welt fordern eine Verschiebung oder Verlegung der Olympischen Spiele in Brasilien. Grund ist das Zika-Virus. Den Wissenschaftlern zufolge besteht die große Gefahr, dass sich die in Brasilien grassierende gefährliche Variante des Erregers weltweit verbreiten könnte. Sie steht im Verdacht, bei Babys Missbildungen auszulösen. Etwa eine halbe Million Besucher werden ab Anfang August zu dem Sportgroßereignis in dem südamerikanischen Land erwartet. Es wird befürchtet, dass sie das Virus in andere Länder verschleppen.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.