29. Mai 2016 - Nachrichten am Morgen

Im Mittelmeer sind in den vergangenen Tagen möglicherweise deutlich mehr Flüchtlinge ertrunken, als bislang bekannt geworden ist. Die Hilfsorganisation „Save the Children“ hat Flüchtlinge befragt, die von Soldaten gerettet worden sind. Viele berichteten von einem großen Boot, mit rund 400 Menschen an Bord, das angeblich untergegangen ist - niemand soll überlebt haben. Allein in dieser Woche haben Einsatzkräfte im Mittelmeer etwa 14.tausend Flüchtlinge von Schrott-Booten gerettet.

In der kolumbianischen Hauptstadt Bogota haben Sicherheitskräfte rund 200 mutmaßliche Sex-Sklavinnen aus den Fängen ihrer Zuhälter befreit. Mehr als 70 sollen Kinder sein. An dem Großeinsatz der Polizei waren 2500 Sicherheitskräfte beteiligt, die Razzia war mehrere Monate vorbereitet worden. Es wurden außerdem Waffen und Drogen sichergestellt.

In einem Zoo im US-Bundesstaat Cincinnati haben sich dramatische Szenen abgespielt. Ein Kleinkind war in das Gehege eines Gorillas gefallen - das etwa 200 Kilo schwere Tier packte den 3-jährigen und schleuderte ihn mehrfach durch die Luft - Zoo-Mitarbeiter mussten den Gorilla erschießen, das Kind kam schwer verletzt in eine Klinik.

Das neue Wohnmodul auf der Internationalen Raumstation ISS ist einsatzbereit. Die etwa 12 Quadratmeter große Kapsel wurde wie ein Ballon aufgeblasen. Vor einigen Tagen hatte der erste Versuch nicht geklappt. In dem Wohnmodul der ISS sollen die Astronauten verschieden Tests durchführen, es soll etwa herausgefunden werden, ob es die Bewohner vor kosmischer Strahlung schützt.

Real Madrid hat zum elften Mal die Fußball-Championsleague gewonnen. Die Mannschaft setzte sich im Elfmeterschießen mit 5 zu 3 gegen Atletico Madrid durch - nach Ablauf der regulären Spielzeit hatte es 1 zu 1 gestanden. In Madrid haben zehntausende Fans bis zum frühen Morgen ihre Mannschaft gefeiert und bejubelt - Real Madrid hatte angekündigt, im offenen Bus durch die Stadt zu fahren.

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