5. August 2015 - Nachrichten am Mittag

Windhoeks Internationaler Flughafen Hosea Kutako entspricht allen internationalen Sicherheitsanforderungen. Aus diesem Grund wurden der Namibischen Flughafenverwaltung NAC alle nötigen Lizenzen von der Zivilluftfahrtbehörde ausgestellt. Dies gab NAC in einer Presseerklärung bekannt. Zwischen Mai und Juli dieses Jahres hätten intensive Überprüfungen der Einrichtung und Ausstattung stattgefunden. Der Flughafen war in der Vergangenheit in die Kritik geraten, da unter anderem nicht genügend Feuerlöschfahrzeuge einsatzbereit waren. Bis Jahresende sollen auch die Flughäfen Eros, Ondangwa und Walvis Bay neue Lizenzen erhalten.

In Kolumbien sind bei einem Hubschrauberabsturz 15 Polizisten ums Leben gekommen. Einem Sprecher der Polizei nach, befanden sich diese im Einsatz gegen einen Drogenring. Zwei Personen an Bord haben den Absturz überlebt. Da sich die Absturzstelle in einem entlegenen Dschungelgebiet befindet, dauert die Bergung der Leichen und Verletzten weiterhin an. Als Absturzursache wird ein technisches Problem vermutet. Zunächst wurde auch ein Abschuss durch das Drogenkartell Úsuga nicht ausgeschlossen. Bereits vergangene Woche starben 11 Polizisten bei einem Flugzeugabsturz.

Durch den anhaltenden Monsunregen in Indien sind erneut mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Angaben der Nachrichtenagentur Reuters nach, entgleisten in der Nacht zwei Personenzüge. Zudem wurden bis zu 40 Reisende zum Teil schwer verletzt. Es muss Angaben der Rettungskräfte nach, von weiteren Toten ausgegangen werden. Viele Waggons würden sich im Wasser befinden. Damit steigt die Zahl der in Indien durch den seit zwei Monate anhaltenden Regen gestorbenen auf 120. 200.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Die Armee des Sudan hat Kriegsverbrechen begangen. Eindeutige Beweise dafür lägen der internationalen Menschenrechtsorganisation Amnesty International vor. Die Verbrechen gegen die Menschlichkeit sollen in der Region Süd-Kordofan begangen worden sein. Hier hätten Anfang des Jahres Kampfflugzeuge mehr als 370 Bomben abgeworfen, wobei mindestens 35 Zivilisten ums Leben kamen. Zudem habe die Regierungsarmee seit 2011 mindestens 26 Kliniken und Krankenhäuser zerstört.

Südafrika droht erneut ein Streik in einer der wichtigsten Branchen. Wie News24 berichtet hat die größte Bergbau-Gewerkschaft ein Angebot der Goldunternehmen Sibanye und AngloGold abgelehnt. Diese hatten eine Gehaltserhöhung rückwirkend ab dem 1. Juli angeboten. Ein Streik der Goldproduzenten in Südafrika würde die Wirtschaft erheblich beeinflussen. In den vergangenen zwei Jahren kam es unter anderem zu einem monatelangen Streik im Platin-Bergbau.

Die Verhandlung gegen den Berufsjäger, der den Abschuss des Löwen Cecil in Simbabwe zu verantworten haben soll, beginnt noch heute. Dies berichtet das Nachrichtenportal News24. Der Beschuldigte Bronkhorst sei sich den Angaben nach keiner Schuld bewusst. Der Abschuss sei legal gewesen. Der Trophäenjäger habe 55.000 US-Dollar, umgerechnet etwa 650.000 Namibia Dollar, dafür bezahlt. Der Zahnarzt aus den USA hat sich inzwischen für den Abschuss entschuldigt. Experten gehen nicht davon aus, dass Bronkorst eine Haftstrafe droht.

Die nach dem Abschuss eines Löwen in Simbabwe in Kritik geratene Trophäenjagd soll Afrika jedes Jahr hunderte Millionen US-Dollar einbringen. Laut SPIEGEL Online reisen bis zu 18.000 Trophäenjäger pro Jahr vor allem nach Namibia, Simbabwe, Sambia, Südafrika und Mosambik. Sie würden den afrikanischen Ländern Einnahmen von mindestens 200 Millionen US-Dollar, ca. 2,7 Milliarden Namibia Dollar, einbringen. Vor einigen Wochen war der Löwe Cecil aus dem Nationalpark Hwange in Simbabwe gelockt und von einem Trophäenjäger erlegt worden.

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