5. August 2015 - Nachrichten am Abend

Das Namibische Normungsinstitut NSI wird auch in Zukunft von einer Frau geführt. Dies geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Nampa hervor. Die Philippinerin Chie Wasserfall übernimmt das Amt der Geschäftsführerin von Riundja Ali Kaakunga. In den kommenden 90 Tagen will Wasserfall eine strategische Analyse des Instituts durchführen. Diese soll als Grundlage einer neuen Ausrichtung des NSI dienen. Wasserfall arbeitet seit 1990 in Namibia, ist gelernte Elektroingenieurin und führte zuvor ein Team von 400 Mitarbeitern bei Telecom Namibia.

Ein Verbot der Trophäenjagd könnte das Ende der namibischen „Conservancies“ bedeuten. Diese Ansicht äußerte Umweltminister Pohamba Shifeta laut Nachrichtenagentur Nampa. Es wurde ein Betrag von knapp 14 Millionen Namibia Dollar genannt, den die 80 kommunalen Schutzgebiete an Einnahmen aus Trophäenjagd 2010 generiert haben. Hintergrund der Erklärung ist der aktuelle, internationale Aufschrei nach der Tötung eines besonderen Löwen in Simbabwe. Zahlreiche Fluggesellschaften haben ein Transportstopp von Trophäen besonders geschützter Tierarten angekündigt.

Die Lage der namibischen Wirtschaft hat sich im Juni erneut verbessert. Laut dem Institute of Public Policy Research, lag der IJG Business Climate Monitor bei 161,5 Basispunkten. Dies bedeutet einen Anstieg von 2,7 Punkten gegenüber Mai 2015. Vor allem Fahrzeugverkäufe, Neuregistrierungen von Unternehmen und der Preis für Lammfleisch haben den Anstieg verursacht. Zudem sind alle Einzelindizes, mit Ausnahme des Frühindex, angestiegen.

Die deutsche Kanzlerin Merkel befürwortet die Entlassung des Generalbundesanwaltes. Dies gab eine Regierungssprecherin bekannt. Die Entlassung wurde gestern von Justizminister Maaß, nach Rücksprache mit der Bundeskanzlerin, bekannt gegeben. Generalbundesanwalt Range sei mit sofortiger Wirkung in den Ruhestand versetzt worden. Seine Entlassung wurde mit einem „zerstörten Vertrauensverhältnis“ begründet. Range hatte Ermittlungen wegen Landesverrates gegen die Nachrichtenplattform Netzpolitik.org eingeleitet. Dies wurde von allen politischen Parteien kritisiert. Es habe jedoch laut Maaß keinen Eingriff in die Unabhängigkeit der Justiz gegeben.

In Griechenland sollen noch in diesem Jahr Neuwahlen stattfinden. Dies gab Regierungssprecherin Gerovasili bekannt. Nach dem Verlust der Mehrheit der griechischen Regierung im Parlament, seien vorgezogene Neuwahlen praktisch unumgänglich. Regierungschef Tsipras hatte mögliche Neuwahlen bereits vergangene Woche in Aussicht gestellt. Im Rahmen der Sparpolitik Griechenlands hatte die Regierung unter Tsipras ihre Mehrheit im Parlament verloren. Mehr als 30 Abgeordnete aus eigenen Reihen stimmten gegen das internationale Reformpaket.

 

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