6. August 2015 - Nachrichten am Morgen

Die Leistung der Medien in Namibia hat sich in den vergangenen vier Jahren leicht verschlechtert. Experten des Afrika-Medienbarometers hätten in ihrem aktuellen Bericht die Note 2,65 erteilt, gegenüber 2,72 im Jahr 2011, berichtet die Allgemeine Zeitung. Die Bestnote liegt bei 5. Laut AZ wurde die Vielfalt der Medien mit fünf Tages- und 12 Wochen-Zeitungen, drei Fernseh-Sendern sowie einem staatlichen und zehn Privathörfunk-Sendern gelobt. Die Qualität der Berichterstattung sei jedoch verbesserungswürdig, etwa durch mehr Aus- und Fortbildung der Journalisten.

Die Städte Namibias können die angekündigten 200.000 neuen Grundstücke innerhalb von elf Jahren bereitstellen. Das berichtet der Namibian unter Berufung auf Experten. Allerdings müssten die Prozesse zur Erschließung drastisch beschleunigt werden. Laut Bericht werden für die Stadtplanung zwölf Monate benötigt, für die Vermessung weitere zwölf Monate und für den Bau von Straßen sowie das Legen von Anschlüssen für Strom, Wasser und Abwasser 18 Monate. Bei einer Fragestunde des Namibian hatten viele Teilnehmer die Erwartung geäußert, innerhalb eines Monats ein Grundstück zu erhalten. Die Regierung und die Bewegung Affirmative Repositioning (AR) hatten vereinbart, dass landesweit 200.000 Grundstücke bereitgestellt werden.

Namibias Ministerium für Landfragen muss möglicherweise doch erklären, wie die Bodensteuer festgelegt worden ist. In einem der Verfahren um die Erhebung der Landsteuer habe Richter Petrus Unengu einen Einspruch gegen sein ablehnendes Urteil vom Juni zugelassen, berichtet die Allgemeine Zeitung. Der Kläger, Kambazembi Guest Farm, verlangt die Vorlage von Protokollen für das Hauptverfahren, in dem es um eine mögliche verfassungsrechtliche Prüfung der Bodensteuer geht.

Der Öl-Inspektor im Energieministerium Namibias, Immanuel Mulunga, wird Geschäftsführer der Öl-Vertriebsgesellschaft Namcor. Das Kabinett habe seine Anstellung für die kommenden fünf Jahre gebilligt, meldet die Presseagentur Nampa. Mulunga ist Nachfolger von Obeth Kandjoze, der im März zum Energieminister ernannt worden war.

Atomwaffen sollten weltweit abgeschafft werden. Das forderte der Bürgermeister der japanischen Stadt Hiroshima während des Gedenkens an den Atombomben-Abwurf vor 70 Jahren. Japans Regierungschef Abe kündigte an, bei der UN-Vollversammlung im September einen neuen Resolutionsentwurf einzubringen. Zu der Gedenkveranstaltung hatten sich am frühen Morgen Tausende Menschen versammelt, darunter Abgesandte aus 100 Ländern. Der Abwurf der Bombe am 6. August 1945 hatte 140.000 Menschen getötet.

In Ägypten wird heute der so genannte "Neue Suezkanal" eingeweiht. Zur Zeremonie werden einige Staatschefs aus dem Ausland erwartet, darunter Frankreichs Präsident Hollande. Die 72 Kilometer lange Wasserstraße zwischen Rotem Meer und Mittelmeer war in nur einem Jahr gebaut worden. Streckenweise verläuft sie parallel zum alten Suezkanal. Die Gebühren für die Durchfahrt sind wichtige Einnahmen für Ägypten.

Vor der Küste Libyens sind beim Kentern eines Flüchtlings-Bootes mindestens 25 Menschen ertrunken. Rund 400 Flüchtlinge konnten bislang gerettet werden. Die Suche nach weiteren Opfern dauert an. Die Organisation Ärzte ohne Grenzen schätzt die Gesamtzahl der Bootsinsassen auf 700. Laut italienischer Küstenwache kenterte das Fischerboot, als sich ein erstes Rettungsschiff näherte.

Das Wrackteil einer Boeing 777, das auf La Réunion im Indischen Ozean angespült worden war, stammt von der vermissten Maschine von Flug MH370. Das hätten die Untersuchungen eines Expertenteams ergeben, erklärte Malaysias Regierung. Das Flugzeug der Malaysia Airlines war im März 2014 mit 239 Menschen an Bord auf dem Flug von Kuala Lumpur nach Peking verschwunden.

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