6. August 2015 - Nachrichten am Abend

Russland hat einen Antrag zur Inbesitznahme weiterer Teile der Arktis gestellt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Das Land wolle sich mit Genehmigung der Festlandsockel-Grenzkommission der Vereinten Nationen bisher neutrales Land einverleiben. Insgesamt gehe es um gut 1,2 Millionen Quadratkilometer, was der 1,5-fachen Größe Namibias entspricht. Russland sehe zwei unterseeische Gebirgszüge als Verlängerung des russischen Festlandes. Einsprüche von Kanada und Dänemark werden erwartet. Eine Entscheidung soll im ersten Quartal 2016 fallen.

Am 2. September nimmt die Billigfluggesellschaft flyafrica ihren Dienst ab Windhoek auf. Dies teilte das Unternehmen heute mit. Die Tochtergesellschaft Namibia flyafrica habe alle nötigen Lizenzen erhalten. Die Aufnahme des Flugbetriebs sollte ursprünglich im März 2015 stattfinden. Ein bestehender namibischer Konkurrent habe jedoch mit allen Mitteln den Markteintritt verhindern wollen, hieß es. Zunächst wird Johannesburg dreimal pro Woche zu einem Flugpreis ab 299 Namibia Dollar zuzüglich Steuern und Gebühren bedient. Das mauritische Unternehmen mit einer weiteren Tochtergesellschaft in Simbabwe fliegt bereits zahlreiche Strecken im südlichen Afrika an.

Die Disktriktkrankenhäuser in Namibia sollen aufgewertet werden. Dies kündigte das Gesundheitsministerium laut Nachrichtenagentur Nampa an. Demnach solle nun die Machbarkeit der Aufwertung untersucht werden. Zunächst wolle man die Distriktkrankenhäuser in Katima Mulilo und Rundu, danach in Opuwo und Keetmanshoop zu Regionalkrankenhäuser mit spezialisierten Dienstleistungen umwandeln. Man wolle so vor allem auch lange Transportwege von Patienten zu höher eingestuften Krankenhäusern vermeiden. In spätestens acht Jahren sollen alle 14 Regionen Namibias über ein Regionalkrankenhaus verfügen.

Bei einem schweren Bombenanschlag in Saudi-Arabien sind mindestens 17 Menschen um Leben gekommen. Dies berichtet ein lokaler Fernsehsender. Der Anschlag habe sich in einer Moschee ereignet, in denen Mitglieder einer polizeilichen Spezialeinheit gebetet hatten. Bisher hat sich niemand zu dem Anschlag bekannt. Sicherheitskräfte gehen davon aus, dass die Terrormiliz Islamischer Staat hierfür verantwortlich sei.

Nigeria bereitet sich auf schwere Überflutungen im Osten des Landes vor. Der Katastrophenschutz habe tausende Menschen entlang der zwei größten Flüsse des Landes zum Verlassen des Gebiets aufgerufen. Hintergrund ist eine Ankündigung des Nachbarlandes Kamerun, dass die Dammtore einer der größten Stauseen des Landes geöffnet werden sollen. Hierdurch muss mit Überflutungen bis in den November hinein gerechnet werden. Bereits 2012 sorgte die Öffnung des Damms und gleichzeitiger Starkregen für schwere Überschwemmungen.

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