7. August 2015 - Nachrichten am Morgen

Eigentümer von Farmen am Rande Windhoeks versuchen offenbar, aus dem Bedarf der Stadt an Bauland Kapital zu schlagen. Wie der Namibian berichtet, wurde der Stadt vor zwei Jahren ein 1.150 Hektar großes Stück Land für 100 Millionen Namibia Dollar angeboten. Es sei ein Teilstück der Farm Ongos 38, für die der Eigentümer im Jahre 2002 insgesamt vier Millionen Dollar verlangt habe. Indessen warf Ex-Swapo-Jugendliga-Sekretär Elijah Ngurare der regierenden Swapo vor, in der Landfrage 25 Jahre lang versagt zu haben. Ngurare hielt auf Einladung des Windhoek Observer am Polytech Namibia einen öffentlichen Vortrag.

Das geplante Kongresszentrum südlich von Swakopmund wird trotz Kritik gebaut. Das habe der Gouverneur der Region Erongo, Cleophas Mutjavikua, am Mittwochabend auf einer Versammlung in Kuisebmond bekräftigt, berichtet die Allgemeine Zeitung. Demnach stieß das Projekt "Desert Rose" auf große Zustimmung der rund 400 Anwesenden. Der Standort liegt rund sieben Kilometer südlich von Swakopmund zwischen Ozean und Fernstraße und damit im Dorob-Nationalpark.

Die Regierung Namibias sollte das Hilfsprogramm für Opfer der Dürre auf unbestimmte Zeit verlängern. Das hätten Experten der Frühwarn-Einheit im Landwirtschaftsministerium gefordert, berichtet die Allgemeine Zeitung. Demnach wurde bei einer Bestandsaufnahme der Vorräte an Getreide und der Lage der Landwirtschaft festgestellt, dass die Folgen der vergangenen schwachen Regenzeit weitaus schlimmer sind als die der Dürre zwei Jahre zuvor.

Griechenland hat eine fällige Kreditrate von rund 186 Millionen Euro fristgerecht an den Internationalen Währungsfonds überwiesen. Das bestätigte der IWF. Im Juli war Griechenland in Zahlungsverzug geraten. Indessen erklärte die Regierung in Athen, die Verhandlungen über das dritte Hilfspaket sollten bis Ende August abgeschlossen sein. Bei den Gesprächen mit der Europäischen Zentralbank, dem Rettungsfonds ESM, der EU-Kommission und dem IWF geht es um neue Hilfskredite von bis zu 86 Milliarden Euro.

Auf dem Mittelmeer sind in einem riskanten Einsatz über 600 Bootsflüchtlinge gerettet worden. Darunter seien viele Kinder gewesen, gab die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen bekannt. Bei weiteren Rettungseinsätzen wurden der italienischen Küstenwache zufolge etwa 1.200 Flüchtlinge von völlig überladenen Booten gerettet. Wegen des ruhigen Wetters wagen zurzeit viele Flüchtlinge die Überfahrt.

Die Bürgerkriegs-Parteien des Südsudan haben in Äthiopien ihre Gespräche über eine friedliche Lösung des Konfliktes fortgesetzt. In der neunten Verhandlungsrunde geht es um eine Machtteilung zwischen Präsident Kiir und seinem Rivalen, Ex-Vize-Präsident Machar. Beiden wurde eine Frist von zehn Tagen gesetzt, sich zu einigen. Bislang wurden Vereinbarungen über Feuerpausen stets gebrochen.

Die namibische Lodge-Gruppe Gondwana Collection hat eine außergewöhnliche Kampagne für guten Kundenservice gestartet. Sie empfing gestern den kanadischen Musiker Dave Carroll in Windhoek, der mit einem Protest-Song gegen die US-Fluggesellschaft United Airlines auf YouTube ein Millionen-Publikum erreicht hatte. Unter dem Motto "The Power of One Voice" wirbt er auf Einladung von Gondwana für guten Service der Lodge-Gruppe und der Destination Namibia.

Der aus Deutschland stammende Archäologe Wolfgang Wendt ist tot. Wie die Allgemeine Zeitung berichtet, starb er im Altersheim Oude Rust Oord. Wendt hatte 1969 bei Grabungen nahe Rosh Pinah im Süden Namibias eine Felsplatte mit einer Zeichnung gefunden, die 27.000 Jahre alt war. Dies gilt bis heute als älteste Felskunst Afrikas.

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