9. August 2015 - Nachrichten am Morgen

Nach monatelangem politischen Tauziehen wird in Haiti heute ein neues Parlament gewählt. Knapp fünf Millionen Bürger sind aufgerufen, über ein neues Abgeordnetenhaus und zwei Drittel der Senatssitze abzustimmen. Am 25. Oktober folgt dann die Wahl eines neuen Präsidenten. Nach gewaltsamen Protesten in den vergangenen Wochen hoffen viele Haitianer auf stabilere und geordnete politische Verhältnisse. Das Parlament hat sich bereits im Januar aufgelöst. Seitdem regiert Präsident Martelly mit Sondervollmachten.

Bergbau- und Energieminister Obeth Kandjoze lobte den Verwaltungsrat, das Management und die Mitarbeiter des Unternehmens „Oshakati Premier Elektro“ für die Bereitstellung von sicherem, zuverlässigen und nachhaltigen Strom. Anlässlich der 15. Jahresfeier der OPE- Stromverteilung und -versorgung in Oshakati in der Oshana Region am Freitag rief er andere Stromversorger auf, dem guten Beispiel der OPE zu folgen, so Nachrichtenagentur Nampa. Die Firma wurde im April 2000 als Kooperation zwischen dem Oshakati Stadtrat und dem namibischen Stromversorgungsunternehmen NamPower gegründet. Seit Juni 2007 ist der Stadtrat Oshakati alleiniger Gesellschafter der OPE.

Ein UN-Blauhelmsoldat aus Ruanda hat in der Zentralafrikanischen Republik vier seiner Kameraden erschossen und acht weitere verletzt. Es sei der erste derartige Vorfall während der dortigen Mission. Die Gründe für die Schüsse des Ruanders waren zunächst unklar. Der UN-Einsatz in der Zentralafrikanischen Republik umfasst derzeit 10.800 Soldaten mit Einheiten unter anderem aus Ruanda, Äquatorialguinea, Burundi, Gabun, Kamerun, dem Kongo, der Demokratischen Republik Kongo, Marokko, Senegal, Pakistan und Indonesien. Hinzu kommen die Soldaten der französischen Einheit Sangaris, die Ende 2013 mit dem Auftrag in dem Land stationiert wurden, die Massaker zwischen Christen und Muslimen zu beenden.

Der Streit um Entschädigungszahlungen für die Hinterbliebenen von Absturzopfern des Germanwings-Fluges soll vor einem US-Gericht verhandelt werden. Wie die "Bild am Sonntag" berichtet, will ein Anwalt der Hinterbliebenen dort feststellen lassen, warum der Co-Pilot trotz psychischer Erkrankung fliegen durfte. Der Germanwings-Airbus war am 24. März auf seinem Flug von Barcelona nach Düsseldorf in ein Bergmassiv in den französischen Alpen gestürzt. Nach Überzeugung der Ermittler hatte der Co-Pilot die Maschine absichtlich auf Crashkurs gelenkt und 149 Menschen mit in den Tod gerissen. In den USA wolle man mit Hilfe des dortigen außergerichtlichen Systems feststellen lassen, wie es zu dem Unglück kommen konnte.

Japan bleibt nach den Worten von Ministerprӓsident Abe atomwaffenfrei. Am 70. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Nagasaki bekrӓftigte der Regierungschef im Friedenspark der Stadt entsprechende Verpflichtungen. Diese beinhalten den Verzicht auf den Besitz, die Herstellung und die Einfuhr von Atomwaffen. In der vergangenen Woche war Abe kritisiert worden, weil er beim Gedenktag zum Atombombenabwurf auf Hiroshima dieses Bekenntnis nicht abgegeben hatte. Die Mehrheit der Japaner lehnt Umfragen zufolge eine Ӓnderung der seit dem zweiten Weltkrieg pazifistisch ausgerichteten Landesverteidigung ab.

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