9. August 2015 - Nachrichten am Abend

Vier Einbrecher konnten auf frischer Tat von der Stadtpolizei Windhoek festgenommen werden. Laut Nachrichtenagentur Nampa wurde die Polizei durch Bewohner des Stadtteils Hochland Park auf die Männer aufmerksam gemacht. Diese sollen am gestrigen Vormittag in ein Gästehaus eingedrungen und die Rezeptionistin bedroht haben. Als die Männer mit der Kasse auf offener Straße entdeckt wurden, wurde die Stadtpolizei informiert. Die vier Männer sind bereits polizeibekannt. Sie sollen morgen dem Haftrichter in Windhoek vorgeführt werden.

In der Ukraine wurde ein Anschlag auf Mitarbeiter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa OSZE verübt. Wie Medien berichten, haben unbekannte Personen mehrere Fahrzeuge der OSZE in Brand gesteckt. Ob hierbei Mitarbeiter oder andere Personen verletzt wurden, ist derzeit unklar. Der Anschlag soll sich in der ostukrainischen Großstadt Donezk ereignet haben. Die ukrainische Armee und die pro-russischen Separatisten machten sich gegenseitig für den Anschlag verantwortlich.

Die türkische Luftwaffe hat bisher 390 Kurden bei Luftangriffen getötet. Dies gab ein Sprecher der Armee bekannt. Es soll sich um Kämpfer der verbotenen Arbeiterpartei PKK gehandelt haben. Ende Juli hatte die Türkei eine Offensive gegen die radikal-islamistische IS in Syrien begonnen. In diesem Zusammenhang wurden auch Stellungen der PKK im eigenen Land im Rahmen der Terrorismusabwehr angegriffen. Während die USA die Angriffe für rechtens halten, sprachen sich viele europäische Staaten für ein anderes Vorgehen der Türkei gegen die Kurden aus.

In den USA wollen die Republikaner anscheinend nicht mit ihrem beliebtesten Kandidaten in die Präsidentschaftswahlen gehen. Bei einem Treffen der Republikaner-Spitze in Atlanta sprachen sich viele gegen eine Kandidatur des Multimilliardärs Trump aus. Dieser habe wiederholt durch seine direkten, teilweise sexistischen Aussagen für Unmut gesorgt. Überraschend führt Trump die Umfragen der Republikaner deutlich vor Jebb Bush an. Trump hatte im Falle einer Nichtaufstellung durch die Partei mit einer unabhängigen Präsidentschaftskandidatur gedroht.

Bis zum 1. November wird es bei der Deutschen Lufthansa voraussichtlich keine Streiks geben. Gewerkschaft und Vorstand der größten deutschen Fluggesellschaft haben das Verhandlungsende vom 1. September auf den 1. November verschoben. Die Gewerkschaft betonte jedoch, dass Streiks nicht gänzlich ausgeschlossen seien. Es geht im Tarifstreit vor allem um die Arbeitsplatzsicherung bei den Tochtergesellschaften CityLine, Eurowings und Germanwings. Von möglichen Streiks wären auch Zubringerflüge von und nach Frankfurt und damit Anschlussflüge von Air Namibia betroffen.

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