10. August 2015 - Nachrichten am Mittag

Die größte Gefahr für die Löwen in Namibia ist der sogenannte Mensch-Tier Konflikt. Das sagte Tammy Hooth von der Africat Foundation am Welttag des Löwen im Hitradio Namibia-Interview. Vor allem Farmer müssten in ihrer Einstellung den Löwen gegenüber etwas ändern. Nach ihren Worten wird der Lebensraum der Löwen durch neue Felder und Äcker, aber auch durch Rinderfarmerei immer weiter beschnitten. Anders als in anderen Ländern Afrikas ist die Löwen-Population in Namibia vergleichsweise stabil. Laut letzten Zahlen gibt es hier im Land 1.000 bis 1.600 Löwen.

Mehr als 60  Prozent des namibischen Strombedarfs wird importiert. Aus diesem Grund verlassen jedes Jahr Milliarden Namibia Dollar das Land, ohne dass Arbeitsplätze geschaffen werden. Erneuerbare Energiequellen würden dagegen lokale Möglichkeiten auf den sozialen, wirtschaftlichen und Umwelt-Sphären schaffen. Diese Meinung vertritt der namibische Energie-Experte Dr Detlof von Oertzen. In seiner Studie “Namibia’s Energy Future  - A case of renewables” sagt von Oertzen, dass der Energie-Sektor als Entwicklungsmaschine und als Lokomotive der lokalen Wertschöpfung dienen solle. Die Studie wird offiziell am Mittwochmittag in Windhoek vorgestellt.

Nachdem gestern Nacht eine Autobombe vor einer türkischen Polizeiwache explodierte, eröffneten zwei unbekannte Bewaffnete das Feuer auf das US-Konsulat in Istanbul. Bei dem Angriff wurde niemand verletzt, die Angreifer sind auf der Flucht. Anlass für den Vorfall könnte die Nutzung des türkischen Luftwaffenstützpunkt Incirlik durch die USA sein. Sie nutzen diesen seit Sonntag für ihren Lufteinsatz gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS).

Am Wochenende fegte der Wirbelsturm “Soudelor” über China hinweg. Er brachte Teilen des Landes die heftigsten Regenfälle seit hundert Jahren und sorgte im Südosten des Landes für Erdrutsche. Millionen Menschen sind ohne Strom. Bisher wurden 250.000 Bewohner der Küstenregion in Sicherheit gebracht. Mindestens vierzehn Menschen sind ums Leben gekommen, weitere werden vermisst.

Während an Italiens Küste tausende Flüchtlinge gerettet werden, verschärft England seine Politik gegen die unerlaubten Einwanderer. Migrationsminister James Brokenshir sagte heute morgen, dass Arbeitgeber, die Flüchtlinge ohne Aufenthaltserlaubnis beschäftigen „die volle Härte des Gesetzes spüren” sollen. Nach Informationen der Zeitung “The Times” plant die Regierung Razzien bei Reinigungsfirmen und Baustellen. Großbritannien nimmt derzeit weniger Flüchtlinge auf als andere EU-Länder.

Bei einer schweren Explosion am Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul hat es nach Angaben der Behörden zahlreiche Opfer gegeben. Wer für die Anschläge verantwortlich ist, ist noch unbekannt. Die Explosion ereignete sich am Mittag zurHauptverkehrszeit am ersten Kontrollpunkt der Zufahrt zum Internationalen Flughafen. Am Freitag hatte es bereits drei Anschläge in Kabul gegeben, bei denen mindestens 51 Menschen getötet wurden. Mehr als 240 Menschen wurden verletzt. Die Anschläge galten unter anderem einer Polizeiakademie und einem US-Militärstützpunkt.

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