10. August 2015 - Nachrichten am Abend

Die führende namibische Oppositionspartei DTA hat ihren Generalsekretär Vincent Kanyetu von seinem Posten entbunden. Das habe Vize-Parteichef Kazeongere Tjeundo heute bekannt gegeben, meldet die Presseagentur Nampa. Kanyetu habe mit zwei anderen, ebenfalls suspendierten Parteifunktionären eigenmächtig das Büro der DTA in Rundu verkauft. Tjeundo betonte, dass alle drei nicht aus der Partei ausgeschlossen seien.

Die 22-jährige Swakopmunderin Johanna Lukas ist wegen Kinderhandels zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das meldet die Presseagentur Nampa. Demnach war Lukas Anfang Juni für schuldig befunden worden, 2012 in fünf Fällen minderjährige Mädchen zu sexuellen Zwecken an den Südafrikaner Marthinus Pretorius vermittelt zu haben. Pretorius' Aufenthaltsort wird in Südafrika vermutet.

Die Türkei wird von einer Anschlagsserie erschüttert. Ein Bomben-Attentat in Istanbul forderte vier Tote. Auch wurde das Konsulat der USA angegriffen. Bei einem Anschlag in der Provinz Sirnak im Südosten des Landes kamen vier Polizisten ums Leben. Zudem starb in Sirnak ein Soldat, als ein Militärhubschrauber beschossen wurde. Seit dem blutigen Selbstmordanschlag in Suruc an der Grenze zu Syrien im Juli eskaliert die Gewalt.

In Deutschland sind die Ermittlungen gegen die Internet-Plattform "Netzpolitik.org" wegen mutmaßlichen Landesverrats eingestellt worden. Das teilte das Büro des Generalbundesanwaltes mit. Man gehe wie das Justizministerium davon aus, dass es sich bei den veröffentlichten Dokumenten nicht um Staatsgeheimnisse handle. Wegen Weitergabe geheimer Dokumente an die Redakteure wird jedoch weiter ermittelt.

Im Osten Indiens hat eine Massenpanik vor einem hinduistischen Tempel mindestens elf Menschenleben gefordert. Laut Polizei wurden 20 Gläubige verletzt. Pilger waren zum Eingang des Tempels gestürzt, als die Tore geöffnet wurden. Gläubige, die sich in der kilometerlangen Warteschlange zum Schlafen hingelegt hatten, wurden zu Tode getrampelt.

In einigen Teilen Deutschlands herrscht eine starke Dürre. Laut Deutschem Wetterdienst ist der Boden in Gebieten von Südhessen, Nordbayern, Sachsen und Brandenburg so trocken wie seit 50 Jahren nicht mehr. Ursache sind die ungewöhnliche Hitze und ausbleibender Regen. Im Winter dürften die Wasservorräte im Boden jedoch wieder aufgefüllt werden, so dass keine längerfristigen Schäden zu erwarten sind.

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