8. Januar 2017 - Nachrichten am Abend

In Jerusalem ist am Mittag ein Lastwagen in eine Gruppe von Soldaten gerast. Die Polizei spricht von einem möglichen Terroranschlag, der Fahrer sei absichtlich in die Menschenmenge gefahren. Die Zahl der Verletzten und möglichen Toten ist noch unklar, derzeit ist die Rede davon, dass vier Soldaten bei dem Anschlag ums Leben gekommen sind. Der mutmaßliche Attentäter soll erschossen worden sein. Die Hintergründe sind noch unklar. Der Vorfall ereignete im Ostteil der Stadt, den die Palästinenser als Teil einer künftigen Hauptstadt für sich beanspruchen. Israel sieht jedoch Jerusalem als seine Hauptstadt an. In dem Bereich war es in der Vergangenheit immer wieder zu Anschlägen gekommen.

Dem Todesschützen von Fort Lauderdale droht die Todesstrafe. Die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren gegen den 26-Jährigen eingeleitet. Ihm wird Waffengewalt und eine Gewalttat an einem Flughafen zur Last gelegt. Der Irak-Kriegs-Veteran hatte am Freitag in der Gepäckabholung des belebten Flughafens von Fort Lauderdale im US-Bundesstaat Florida wahllos um sich geschossen. Fünf Menschen wurden dabei getötet, sechs weitere verletzt. Anschließend ließ er sich widerstandslos festnehmen. Laut seiner Familie hat er psychische Probleme. Die Ermittlungen zu seinen Motiven laufen.

Auch in der irakischen Hauptstadt Bagdad hat es erneut zwei Anschläge gegeben. Mittlerweile ist die Rede von insgesamt 13 Toten und 46 Verletzten.  Ein Selbstmordattentäter sprengte sich am Eingang des größten Marktes der Stadt mit einer Autobombe in die Luft. Die IS-Miliz bekannte sich zu diesem Anschlag. Ein weiterer Selbstmordanschlag erschütterte den Osten der Stadt.

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