9. Januar 2017 - Nachrichten am Abend

Die Stauseen um Windhoek haben erneut etwas Entlastung bekommen. So stieg der Wasserstand um 0,1 Prozentpunkte auf nun 6,4 Prozent. Dies ist auf einen Zufluss von etwa 200.000 Kubikmeter in den Omatako-Stausee zurückzuführen. Nachdem der Von-Bach-Damm vergangene Woche von 9,7 auf 12,1 Prozent seines Maximalvolumens angestiegen war, ist dieser nun noch zu 12 Prozent gefüllt. – Im Süden hat vor allem der Hardap-Damm starken Zufluss von fast neun Millionen Kubikmeter erhalten. Sein Füllstand erhöhte sich auf knapp 30 Prozent.

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat die Ermittlungen zum Germanwings-Absturz mit 150 Toten eingestellt. Wie ein Sprecher sagte, gebe es keine Hinweise darauf, dass jemand außer dem Copiloten Schuld daran trage. Der 27-Jährige hatte die Maschine vor knapp zwei Jahren mit voller Absicht in den französischen Alpen abstürzen lassen. Alle Insassen kamen dabei ums Leben. In den Ermittlungen jetzt ging es um die Frage, ob Ärzte oder Kollegen etwas von seinen Selbstmordabsichten mitbekommen haben könnten.

Im Schweizerischen Genf hat heute eine neue Runde der Zypern-Gespräche über eine Wiedervereinigung der Mittelmeerinsel begonnen. Am Verhandlungstisch saßen der zyprische Präsident Anastasiades und der Volksgruppenführer der inicht anerkannten Türkischen Republik Nordzypern, Akinci, sowie ihre jeweiligen Delegationen. Zypern ist seit 1974 in einen griechischen und einen türkischen Teil gespalten. Mehrere Versuche einer Wiedervereinigung scheiterten bisher.

Millionen Pendler in London mussten heute auf Bus, Auto oder Fahrrad umsteigen: Erneut legte ein Streik die U-Bahn lahm. Auf zehn von elf Linien war der Verkehr unterbrochen, eine Station im Süden der britischen Haupstadt musste am Morgen wegen Überfüllung sogar geschlossen werden. Bürgermeister Khan verurteilte den Streik als unnötig. Der 24-Stündige Arbeitskampf der U-Bahn-Angestellten hatte gestern Abend begonnen. Hintergrund sind gescheiterte Tarifverhandlungen - Zahlreiche Verkaufsstellen sollen geschlossen und etliche Mitarbeiter entlassen werden.

Namibias Regierung will Geld in die Wollverarbeitung investieren. Ziel des Industrialisierungsministeriums sei es, die Wertschöpfung innerhalb des Landes zu erhöhen. Man müsse mindestens 20 Namibia Dollar pro Kilogramm für die Verarbeitung verdienen, hieß es. Derzeit erhalten Farmer um zwei Namibia Dollar pro Kilogramm Rohwolle. Dies sei deutlich zu wenig um das Überleben der Farmer zu sichern. In einer Machbarkeitsstudie will das Ministerium nun herausfinden, ob eine Fabrik für die erste Stufe der Verarbeitung sinnvoll sei. Hier könnte eine Säuberung und Sortierung stattfinden. Der Markt in Namibia umfasse derzeit mindestens 300 Tonnen wolle.

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