Sonntag 16. Mai 2021

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3. Mai 2021 - Nachrichten am Mittag

NamPort hat die Größenbeschränkung von Schiffen aufgehoben, die im Hafen von Walvis Bay abgefertigt werden dürfen. Damit reagiert die Hafenbehörde nach eigenen Aussagen auf einen internationalen Trend, wobei Reedereien immer größere Containerschiffe einsetzen um Kosten zu sparen. Laut NamPort Geschäftsführer Andrew Kanime sei nun das Wetter die einzige Einschränkung. Dies entspreche der internationalen Norm und werde die Attraktivität des Standorts Walvis Bay für internationale Unternehmen weiter erhöhen. Zuvor lag die maximale Schiffslänge bei 335 Metern.

Die Stadtverwaltung von Windhoek will mit einem ambitionierten Projekt die Wirtschaft der Hauptstadt ankurbeln. Unter dem Titel „Windhoek Economic Recovery Initiative“ sollen bis 2025 unter anderem 5000 neue Jobs geschaffen, die Wirtschaftsleistung Windhoeks um drei Prozent und das Einkommen der Stadt auf 20 Milliarden Namibia Dollar erhöht werden. Ab diesem Monat sollen dazu erste Gespräche mit Vertretern der Wirtschaft stattfinden, spätestens ab Februar 2022 sollen konkrete Maßnahmen umgesetzt werden.

Das Medieninstitut des südlichen Afrikas, kurz MISA, hat mehr Frauen in Führungspositionen in der namibischen Medienwelt gefordert. Die Einkommenskluft zwischen Chefpositionen und einfachen Journalisten sei nach wie vor sehr hoch. Gleichzeitig würden deutlich mehr Männer als Frauen in den Chefetagen der namibischen Medienhäuser arbeiten, so MISA in ihrem neuen Medienbericht. Insgesamt erhält Namibia aber ein gutes Zeugnis durch das Institut.

Angola und Sambia haben ein Abkommen über den Bau einer gemeinsamen Öl-Pipeline zwischen beiden Ländern abgeschlossen. Das Projekt soll Medienberichten nach umgerechnet rund 70 Milliarden Namibia Dollar kosten und nach dem Bau fertige Mineralölprodukte aus Angola nach Sambia liefern. Laut dem sambischen Botschafter in Angola beendet die getroffene Vereinbarung Verhandlungen, die sich über 10 Jahre hingezogen hätten. Getragen wird das Projekt durch eine Kooperation zwischen staatlichen Unternehmen aus beiden Ländern und dem Privatsektor.

Südafrika will die Zucht von Löwen in Gefangenschaft abschaffen. Diesen Schritt hatte ein Expertengremium in einem rund 600-seitigen Bericht empfholen, der am Wochenende öffentlich gemacht wurde. Umweltministerin Barbara Creecy erklärte, man wolle der Empfehlung folgen. Die Löwenzucht stellt dem Bericht nach eine Gefahr für den Schutz der wilden Artgenossen dar. Gleichzeitig soll auch ein Moratorium auf den Handel mit Löwenknochen ausgesprochen und Touristenaktivitäten wie das Streicheln von in Gefangenschaft gezüchteter Tiere verboten werden. Entsprechende Beratungen dazu sollen schnellstmöglich aufgenommen werden.

 

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