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7. April 2021 - Nachrichten am Morgen

Verteidigungs- und Veteranenminister Peter Vilho ist zurückgetreten. Dies bestätigte das Präsidialamt. Dem Rücktritt vorausgegangen war ein Gespräch mit Staatspräsident Hage Geingob und Vizepräsident Nangolo Mbumba. Vilho sagte, dass er vor dem Hintergrund der Wichtigkeit des Amtes und zum Schutze der Regierung unter dem bestehenden Druck nicht mehr arbeiten könne. Er war zuletzt vergangene Woche in die Schlagzeilen geraten, nachdem Kontoauszüge aus Hongkong in seinem Namen in den Sozialen Medien aufgetaucht waren.

Staatspräsident Hage Geingob hat gegenüber dem WHO-Vorsitzenden Tedros Adhanom Gebreyesus seinen Unmut zum internationalen Impfprogramm Covax klar zum Ausdruck gebracht. Der Namibian berichtet, dass Geingob sogar von „COVID-Apartheid“ sprach. Während Namibia eines der wenigen Entwicklungsländer sei, war für die Teilnahme ab Programm zahlen muss, habe das Land als eines von nur wenigen bisher keine Impfstofflieferung erhalten. Tedros versprach wiederum, dass Namibia die ersten knapp 128.000 Dosen binnen der kommenden zwei Wochen. – Indessen halten private Gesundheitseinrichtungen im Land an ihrer Entscheidung fest, nur von der WHO zugelassene Impfstoffe zu verimpfen. Dies sei aktuell unter anderem bei Sinopharm nicht der Fall.

Über die Ostertage gab es deutlich mehr Unfälle als im vergangenen Jahr. Dies ist der namibischen Polizei nach dem letztjährigen Lockdown aufgrund der COVID19-Pandemie geschuldet. An den Ostertagen in diesem Jahr gab es 74 Straßenverkehrsunfälle mit 122 Verletzten. Dies bedeutet einen Anstieg von knapp 290 bis zu mehr als 350 Prozent gegenüber Ostern 2020. Gleichzeitig wurden landesweit 85 Fahrzeugführer festgenommen, darunter 20 wegen Trunkenheit am Steuer.

Hochrangige Mitarbeiter der National Housing Enterprise NHE haben die Entlassung ihres Geschäftsführers Gisbertus Mukulu gefordert. Er lasse Führungsqualitäten bei dem Staatsunternehmen vermissen, berichtet er Namibian. Eine dementsprechende Aufforderung sei dem Aufsichtsrat der NHE schriftlich zugegangen. Zudem sei der handlungsspielraum der NHE dermaßen eingeschränkt, da aufgrund der Finanzlage keinerlei Kredite zum Ausbau der Geschäfte genehmigt werden würden. Die NHE verstoße täglich gegen diverse Gesetze und wurde zuletzt zurecht vom Financial Intelligence Center mit einer Geldstrafe von zwei Millionen Namibia Dollar versehen. Zuletzt hatte eine führende Buchprüfergesellschaft das Verhältnis zur NHE beendet.

Die neue tansanische Staatspräsidentin Samia Hassan will den Fokus ihrer Politik auf den Kampf gegen das Coronavirus legen. Laut Reuters werde umgehend ein Fachkomitee einberufen, dass sich um die Pandemie kümmern soll. Ihr Vorgänger, John Magufuli, starb Mitte März offiziell an einer Herzerkrankung, Oppositionsberichten nach aber mit COVID19. Er war ein vehementer Gegner jeglicher Maßnahmen. Magufuli hatte Tansania bereits kurz nach Pandemiebeginn für Corona-frei erklärt und empfahl seinem Volk gegen das Virus zu beten. Hassan werde nun in die Welt schauen um die besten Maßnahmen gegen die Pandemie in Tansania zu ergreifen, heißt es weiter.

Südafrikas Wirtschaft wird in diesem Jahr deutlich stärker wachsen als in den vergangenen Monaten vermutet. Laut dem Internationalen Währungsfonds IWF kann mit einem Wachstum von 3,1 Prozent gerechnet werden. Dies sind zehn Prozent mehr als beim letzten Ausblick. Die südafrikanische Zentralbank geht sogar von einem Wachstum von bis zu 3,8 Prozent aus, die Weltbank hingegen von 3 Prozent. Ein Großteil des Wachstums sei einem globalen Wirtschaftsaufschwung zu verdanken. Im vergangenen Jahr war Südafrikas Wirtschaftsleistung um sieben Prozent zurückgegangen.

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