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7. Mai 2021 - Nachrichten am Mittag

Namibia wird im Juni Gastgeber für die Regionalkonferenz der Tourismusorganisation der Vereinten Nationen. Dabei geht es laut Tourismusminister Pohamba Shifeta vor allem darum, das Image Afrikas als Tourismusziel zu verbessern. In den Medien würde nach wie vor zu häufig ein negatives Bild des Kontinents gezeichnet. Stattdessen müsse digitales Marketing die reichhaltigen Kulturen, spektakulären Landschaften und die Wildtiere in Afrika besser verkaufen. Die Konferenz soll als Hybridevent zwischen anwesenden und virtuellen Gästen abgehalten werden. Erwartet werden bis zu 150 Tourismusvertreter aus Afrika und der Welt.

Namibias Straßennetz spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung des Landes. Das erklärte Vizetransportminister Veikko Nekundi laut der Nachrichtenagentur Nampa. Gute Straßen würden eine signifikante Rolle bei der wirtschaftlichen Leistung eines Landes, aber auch der sozialen Verbindung von Gemeinschaften spielen. Umgekehrt würden schlechte Straßen Dienstleistungen in den Bereichen Bildung und Gesundheit einschränken. Namibias Straßennetz war durch das Weltwirtschaftsforum zuletzt erneut zum besten Straßennetz in Afrika gewählt.

Auch die Stadtverwaltung von Walvis Bay wird im kommenden Jahr auf Tariferhöhungen verzichten. Das kündigte Vizebürgermeisterin Saara Mutondoka im Rahmen einer öffentlichen Anhörung zum neuen Budget an. Dies geschehe trotz Preiserhöhungen bei den Zulieferern um bis zu 5 Prozent.  Gleichzeitig hat der Stadtrat zur Verringerung der Schuldenlast die Beschaffung von 1000 Pre-Paid-Wasserzählern angestoßen. Erst vor wenigen Wochen hatte Bürgermeister Trevino Forbes die Schulden der Einwohner von Walvis Bay bei der Stadtverwaltung auf über 400 Millionen Namibia Dollar beziffert.

Das Landwirtschaftsministerium will mit einem neuen Unterstützungsprogramm dem informellen Sektor unter die Arme greifen. Laut Minister Calle Schlettwein seien beinahe 60 Prozent der Arbeitskräfte des Landes im informellen Sektor tätig. Unter anderem durch verschiedene einkommensschaffende Maßnahmen soll die Lebensgrundlage der Menschen verbessert werden. Dazu zählen beispielsweise urbane Landwirtschaftsprojekte. Das neue Programm wird unter anderem durch die japanische Regierung mitfinanziert.

Die Situation in Indien behindert die Auslieferung von Impfstoffen durch das COVAX-Programm. Das könnte auch Namibia betreffen. Laut dem Länderdirektor der Impfallianz Gavi, Thabani Maphosa, seien bislang 140 Millionen versprochene Dosen weggebrochen. Dazu sagte er auf einer Pressekonferenz: „To navigate this delay our first priority is to help countries that have already received a first delivery to receive another set of dosis so that they can administer the second dose.” Namibia hatte Mitte April die erste Covax-Lieferung von etwa 24.000 Dosen erhalten. Ob die restlichen Dosen wie erwartet im Mai eintreffen, ist angesichts der aktuellen Lieferschwierigkeiten dennoch fraglich. Derweil wird laut einem WHO Sprecher heute noch ein Statement der Weltgesundheitsorganisation zur Notfallzulassung des auch in Namibia verwendeten Sinopharm-Impfstoffes erwartet.

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