Korruptionsvorwürfe gegen sambische Ex-Regierungsmitglieder

In Sambia hat die Anti-Korruptionskommission Ermittlungen gegen mehrere ehemalige Regierungsmitglieder eingeleitet. Insgesamt wurden seit den Wahlen im letzten Monat 87 Anzeigen wegen Korruption aufgegeben. Laut Behördenangaben stünden allein 55 Fälle in Verbindung mit hochrangigen Beamten. Eine Sprecherin der Kommission erklärte allerdings auch, dass es nicht ungewöhnlich sei, dass nach Wahlen die Anzahl der gemeldeten Verdachtsfälle deutlich ansteige. Unter anderem wird nun wegen der vermeintlich unrechtmäßigen Vergabe von Aufträgen durch das Gesundheitsministerium im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ermittelt. Außerdem sollen im Finanzministerium öffentliche Gelder abgezweigt worden sein. Neu-Präsident Hakainde Hichilema hatte nach seinem Wahlsieg im August erklärt, bei seinem Amtsantritt leere Staatskassen vorgefunden zu haben.

 

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