Justizministerium hofft auf Gerichtsurteil zu Impfungen

In der aufgeheizten Debatte um verpflichtende Impfungen in Namibia hofft das Justizministerium auf eine gerichtliche Klärung. Justizministerin Yvonne Dausab erklärte dazu, dass es aktuell zwei konkurrierende Interessen gebe. Auf der einen Seite stehe die Entscheidungsfreiheit des Einzelnen. Andererseits habe die Regierung die Verpflichtung, die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Dies könne laut Dausab als das wichtigere Interesse angesehen werde, da es um das Gemeinwohl gehe. Gleichzeitig kritisierte die Ministerin Impfverweigerer. Im Rahmen des 39. COVID19-Updates sagte sie gestern: “Einige Bürger sind unaufrichtig in ihrer Reaktion auf die Versuche der Regierung, die Öffentlichkeit zu beschützen. Aber wenn sie reisen wollen, dann befolgen sie die Regeln, vor allem im Ausland.“ Aktuell gebe es keine verpflichtenden Impfungen in Namibia, doch Namibier sollten bedenken, dass die Freiheit sich nicht impfen zu lassen, durch die Rechte anderer Bürger eingeschränkt werde, so Dausab weiter.

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.