BOT: Armee nicht wg. Tötung von Namibiern verantwortlich

Die botswanische Armee ist nicht für die Tötung von drei Namibiern und einem Sambier im Grenzgebiet am Chobe zur Verantwortung zu ziehen. Dieses Urteil wurde am Magistratsgericht in Kasane verkündet. Die BDF sei nicht mit dem Ziel der Tötung entsandt worden. Sie hätten sich nur verteidigt, nachdem die Opfer das Feuer eröffnet haben sollen. Die botswanische Armee habe die international üblichen Maßnahmen ergriffen, heißt es zur Begründung. Das bei den Opfern keine Waffe aufgefunden wurde, heiße nicht, dass es keine gegeben habe. Die Aktivistengruppe „Namibian Lives Matter“ kündete nach dem Urteil an, Botswana vor der UN, AU und SADC zur Rechenschaft ziehen zu wollen. – Die Nchindo-Brüder und ihr sambischer Cousin waren am 5. November 2020 von der Armee erschossen worden. Sie sollen ihren Familien nach fischen gewesen sein. Botswana ging von Wilderern aus.

 

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