2024

RKI und MoHSS: Gemeinsame Überwachung von Krankheitserregern

todayJuli 10, 2024

Hintergrund
share close

Das deutsche Robert-Koch-Institut (RKI) und das Gesundheitsministerium verstärken ihre Zusammenarbeit. Dabei geht es in erster Linie um die genomische Überwachung, also die ständige Überwachung und Analyse von Krankheitserregern. Das Corona-Virus sei eine Lektion gewesen, erklärte dazu Vizegesundheitsministerin Esther Muinjangue:

„Die rasche Ausbreitung und Mutation des Virus haben den Bedarf an zeitnahen genomischen Daten verdeutlicht, um die öffentliche Gesundheit zu steuern. Wenn wir über diese Lehren nachdenken, wird klar, dass der Ausbau unserer genomischen Überwachungskapazität nicht nur eine Priorität, sondern ein Muss ist.“

Namibia wird dabei Teil des IGS-Projekts (integrierte genomische Surveillance). Das RKI und das Gesundheitsministerium arbeiten bereits seit 2019 zusammen. So wird aktuell etwa gemeinsam ein Institut für öffentliche Gesundheit aufgebaut. Ziel sei dabei die bestmögliche Reaktion auf zukünftige Krankheiten, so Muinjangue weiter. Ebenfalls soll es ein sicheres, länderübergreifendes Datenmanagement und einen Informations- und Probenaustausch geben.

 

Geschrieben von: Redaktion

Rate it

0%