völkermord

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2022

Völkermordabkommen: Deutschland will nicht nachverhandeln

Die deutsche Bundesregierung hat Nachverhandlungen zum Völkermordabkommen mit Namibia eine Absage erteilt. Das berichtet die Deutsche Welle. Die Linksfraktion in Deutschland hatte eine entsprechende Anfrage gestellt. In der Antwort heißt es demnach, dass die Gemeinsame Erklärung ausverhandelt sei. Gespräche gebe es noch zu einzelnen Modalitäten der Umsetzung. Die im vergangenen Jahr veröffentlichte Erklärung wird sowohl von Vertretern der Nama und Herero, als auch der Opposition scharf kritisiert. Der neue Paramount […]

todaySeptember 2, 2022 8

2022

Geingob: Regierung habe das Mögliche bei Genozidverhandlungen herausgeholt

Staatspräsident Hage Geingob hat in seiner Rede zur Lage der Nation Stellung zum Völkermord-Abkommen mit Deutschland bezogen. Er wies die Verurteilung der Regierung durch einige Interessensgruppen im Land aufs Schärfste zurück. Niemand in der heutigen Zeit habe den Völkermord verübt und sei schuldig. Man, habe bei den Verhandlungen mit Deutschland das Bestmögliche herausgeholt, auch wenn es in Bezug auf die projektbasierte Wiedergutmachung enttäuschend sei. Deutschland habe einer Anerkennung der Geschehnisse […]

todayApril 7, 2022

2022

Genozid-Abkommen: Nama und Herero fordern Neuverhandlungen

Auch die neue deutsche Bundesregierung sieht sich mit Forderungen nach Neuverhandlungen des unterschriftsreifen Genozid-Abkommens in Namibia konfrontiert. Vertreter der Herero und Nama präsentierten am Mittwoch in einer Online-Pressekonferenz eine entsprechende Petition an das Außenministerium in Berlin. Der Vorsitzender der Nama Traditional Leaders Association, Gaob Johannes Isaack, forderte die Einbeziehung der legitimen Vertreter beider Volksgruppen. Im vergangenen Dezember war der Entwurf eines unterschriftsreifen Abkommens vom Parlament in Windhoek mit der Forderung […]

todayJanuar 27, 2022

2022

OGF will weiter am Völkermord-Thema festhalten

Die Ovaherero Genocide Foundation OGF wird an seiner Strategie zum Völkermord festhalten. Dabei ist es laut dem designierten Paramount-Chief der OvaHerero, Mutjinde Katjiua, egal, was Verteidigungsminister Frans Kapofi sage. Er reagierte damit auf eine Aussage von Kapofi, wonach sich die Ovaherero und Nama von dem Gedanken verabschieden sollten, dass die direkte Gespräche mit der deutschen Regierung zum Thema führen könnten. Kapofis Aussage Zeuge von der Ignoranz und Arroganz der Regierung. […]

todayJanuar 14, 2022

2022

Streit um Genozid-Aussagen von Verteidigungsminister Kapofi

Die Aussagen von Verteidigungsminister Frans Kapofi zum geplanten Genozid-Abkommen mit Deutschland haben zu Unverständnis im Informationsministerium geführt. Der Minister hatte Versuche der Opfergemeinschaften, direkte Verhandlungen zu dem Thema mit Deutschland aufzunehmen, als irrsinnig bezeichnet. Informationsdirektor Mbeuta Ua-Ndjarakana wies die Aussagen als unsensibel zurück. Das Thema dürfe nicht für politische Opportunität genutzt werden, so Ndjarakana in einem Interview mit Nampa. Umgekehrt hatte auch Minister Kapofi den Gegnern des geplanten Abkommens politische […]

todayJanuar 12, 2022

2021

Regierung dankt Opposition für Genozid-Debatte

Premierministerin Saara Kuugongelwa-Amadhila hat Opferverbände und andere Gruppierungen aufgerufen, sich bei den Verhandlungen zum Genozid-Abkommen mit Deutschland mit der Regierung zusammenzutun. Vor der Nationalversammlung erklärte sie gestern, dass die Tür für alle Namibier offenbleibe, um die Sache gemeinsam zu Ende zu bringen. Gleichzeitig dankten sie und Innenminister Frans Kapofi den Parlamentariern für eine wichtige Debatte. Kapofi erklärte, dass man die während der zehnwöchigen Debatte geäußerten Bedenken vernommen habe. Zu einzelnen […]

todayDezember 1, 2021

2021

Nachfahren von Genozid-Opfern sollen Staatsbürger werden

Im Ausland gestrandete Nachfahren von Opfern des Genozids von 1904 bis 1908 sollen die namibische Staatsbürgerschaft erhalten. Das teilte Informationsminister Peya Mushelenga gegenüber Nampa mit. In erster Linie profitieren davon Personen, deren Vorfahren nach Botswana geflüchtet waren. Sie können nun einen Antrag auf Staatsbürgerschaft stellen. Ein entsprechender Vorschlag war bereits vor einigen Jahren beschlossen, aber nie umgesetzt worden. Nun hat das Kabinett den Vorschlag abgesegnet und das Innenministerium mit der […]

todayNovember 26, 2021

2021

LPM beendete landesweite Konsultationen zu Genozid-Abkommen

Die LPM hat in den vergangenen Wochen nach eigenen Angaben in 32 Orten des Landes Beratungen zum geplanten Genozid-Abkommen zwischen Namibia und Deutschland abgehalten. Dabei sollen insgesamt beinahe 6.000 Personen eingebunden worden sein. PDM-Präsident Bernardus Swartbooi zufolge hätten alle Befragten das Abkommen abgelehnt. Swartbooi warf den Verhandlungsführern aus Deutschland und Namibia zudem vor, die betroffenen Gemeinschaften nicht in die Beratungen rund um das Abkommen eingebunden zu haben. Gleichzeitig kündigte der […]

todayNovember 19, 2021

2021

OvaHerero/Nama gehen gegen Deutschland beim UNHCR vor

Einige Vertreter der OvaHerero und Nama haben offiziell Beschwerde gegen Deutschland bei der UNHCR eingelegt. Deutschland würde gegen das Recht der Völkermordsopfer nach Selbstbestimmung und aktiver Beteiligung am Versöhnungsprozess verstoßen, berichtet der Namibian. Deutschland habe die Konvention zum Völkermord 1948 ratifiziert und sei an diese gebunden. Die Einbindung der Nachfahren der Opfer des Völkermordes von 1904 bis 1908 müssen ein Mitspracherecht erhalten, heißt es demnach im Schreiben an das UNHCR. […]

todayNovember 16, 2021

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