2023

11. Januar 2023 – Tourismus-Treff

todayJanuar 11, 2023

Hintergrund
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Der Gastgewerbeverband HAN hat sich zufrieden mit der Ferienzeit an der Küste gezeigt. Während die Saison normalerweise erst um Weihnachten anfange, ging es in diesem Jahr deutlich früher los, so die HAN-Vertreterin an der Küste, Anett Kötting, gegenüber Hitradio Namibia: „Dieses Jahr waren den ganzen Dezember hindurch Gäste da. Das ist etwas, das wir glaube ich die letzten zehn Jahren nicht mehr hatten.“ Die Rückmeldung der Unterkunftsbetreiber sei dementsprechend positiv. Neben den Gästen aus dem Inland habe dabei auch der regionale und internationale Tourismus wieder zugenommen, so Kötting weiter. Gleichzeitig würden auch die Buchungen für Januar an der Küste bereits vielversprechend aussehen.

Das Namibia Tourism Board (NTB) steht offenbar auf finanziell relativ gesunden Beinen. Der NTB verfügt den nun vorgestellten Jahresabschlüssen nach, zum Ende des Finanzjahres 2021 über ein Bargeldvermögen von mehr als elf Millionen Namibia Dollar. Die Situation dürfte sich aber aufgrund des zweiten Coronajahres 2021/22 nun schlechter darstellen. Im vergangenen Jahr wurde ein deutlicher Verlust von 19 Millionen Namibia Dollar erwirtschaftet, da die Einnahmen von etwa 70 Millionen auf 14,5 Millionen zurückgegangen sind. Gleichzeitig sind die Ausgaben nahezu halbiert worden.

Das Tourismusministerium hat die generelle Anschuldigung von Reisenden, Reiseveranstaltern und Anderen zu den desolaten Straßen im Etosha-Nationalpark zurückgewiesen. Diese seien generell in einem guten Zustand. Die Instandhaltungsarbeiten würden aber stocken, da das technische Gerät dafür zum Großteil reparaturbedürftig sei. So seien unter anderem auch bereits 195 Kilometer neue Straßen errichtet worden. Weitere 86 Kilometer würden derzeit für mehr als 70 Millionen Namibia Dollar gebaut werden. Seit Monaten häufen sich die Beschwerden zur Infrastruktur im Etosha-Nationalpark. Während für die Straßen, Wasserstellen und Toilettenanlagen das Tourismusministerium verantwortlich ist, unterliegen sämtliche Einrichtungen innerhalb der Rastlager dem staatlichen Unterkunftsbetreiber NWR.

Geschrieben von: Redaktion 2

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