2023

18. Januar 2023 – Tourismus-Treff

todayJanuar 18, 2023

Hintergrund
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OvaHimba in der Region Kunene; © Uerikoha Tjijombo/Nampa

Erste konkrete Planungen zur Gründung des Kunene People’s Park als Nationalpark im Kaokveld haben zu einem Aufschrei der Kommunalverwaltungen geführt. Sie befürchten die Privatisierung von Kommunalland für touristische Zwecke durch reiche Städter und ein Ende ihrer Rechte zur Nutzung des Landes. Der KPP ist eigentlich bereits seit mehr als 15 Jahren geplant. Er soll nahezu die historischen Ausmaße des Etosha-Nationalparks wieder herstellen, indem er diesen mit dem Skelettküsten-Nationalpark am Atlantik verbindet. Die Organisation IRDNC sieht hingegen gerade viele Vorteile für die Kommunen durch die bessere touristische Nutzung des Gebietes. Es würden Arbeitsplätze geschaffen, Abgaben generiert und die Infrastruktur verbessert werden.

Die sehr beliebte Mavunje Campsite in der Region Sambesi wird nun von lokalen Personen betrieben. Laut Medienberichten wurde der Betreiber Dan, der die Campsite und die überaus beliebten Bootsfahren ins Leben gerufen und durchgeführt hat, über Nacht illegal vertrieben. Laut seiner Erklärung wolle die Lokalverwaltung Mavunje betreiben und sei sich sicher, dies besser als bisher machen zu können. Dan wird ersten Meldungen nach seine Bootstouren aber weiterhin vom nahegelegenen Camp Mukolo aus durchführen.

Die Löhne der Beschäftigten des staatlichen Rastlagerbetreibers Namibia Wildlife Resorts NWR sollen steigen. Hierzu wurde kürzlich eine Einigung mit der Gewerkschaft NAPWU getroffen. Mit 13 Prozent sollen demzufolge die Löhne in der Besoldungsgruppe A am stärksten steigen, am niedrigsten mit 2,5 Prozent in der Besoldungsgruppe C. Die Lohnerhöhung soll für die Mitarbeiter eine finanzielle Entlastung nach der Covid19-Pandemie darstellen. Sie hätten das Unternehmen „durch den Covid-19-Sturm getragen“. NWR verzeichnet seit Jahrzehnten, mit Ausnahme eines Jahres, stets einen Jahresverlust in Millionenhöhe.

 

Geschrieben von: Redaktion 2

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