2023

27. Februar 2023 – FarmerNews

todayFebruar 27, 2023

Hintergrund
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Die Erhebung der Landsteuer kann immer noch nicht wie geplant stattfinden. Dem Valuer-General nach, habe man weiterhin mit Computerproblemen zu kämpfen. Bis Ende vergangenen Jahres musste die Landsteuer von allen Farmern für die Jahre 2017/17 und 2018/19 bezahlt werden. Für die Finanzjahre 2016/17 und 2020/21 war gar schon der 31. Oktober Deadline. Bis auf weiteres werden deshalb manuelle Korrektur-Landsteuerbescheide ausgegeben, sofern der Farmer persönlich beim Direktorat im Landwirtschaftsministerium vorstellig wird. Es werde definitiv keine Strafbescheide geben, sollten die Beträge der bezahlten Landsteuer vom tatsächlichen Zahlbetrag abweichen. Bescheide für das neue Finanjahr 2021/22 werden ebenfalls nun erstellt und müssen bis Ende Oktober bezahlt werden.

Der Januar war für die Viehzucht im Land ein schwacher Monat. Dies ist aber traditionell auch der Urlaubszeit geschuldet. So nahmen sowohl Schlachtung als auch Exporte nahezu aller Nutzvieharten ab. Bei Ziegen lag der Rückgang bei knapp 18 Prozent, bei Rindern gut neun Prozent. Lediglich bei Schafen war ein Zuwachs an Schlachtung und Export um vier Prozent zu verzeichnen. In Bezug auf den Feldfrüchteanbau erwarten die Landwirtschaftsexperten trotz örtlich sehr guter Niederschläge ein lediglich durchschnittliches Jahr. Vor allem auch für die Bewässerungsfeldbaugebiete am Hardap-Damm könnte die Wasserversorgung ein Problem werden, da der Stausee nur wenig Zufluss erhalten hat.

Das Landwirtschaftsministerium hat Berichte über möglicherweise kontaminiertes Fleisch aus den Schlachthöfen oberhalb der sogenannten Roten Linie scharf verurteilt. Minister Calle Schlettwein erklärte, dass kommerzielle Farmer offenbar entsprechende Gerüchte an die Regierung von Ghana weitergeleitet hätten. Namibia exportiert Fleisch aus den kommunalen Gebieten oberhalb des Veterinärzauns nach Ghana. Man sei bereits im vergangenen Jahr durch die ghanaischen Behörden auf diese Falschmeldungen aufmerksam gemacht worden. Die Regierung verurteile solche vorsätzlichen Falschdarstellungen. Laut Schlettwein sei das Fleisch aus den kommunalen Farmgebieten im Norden dank wasserdichter Produktsicherheitsprotokolle genauso krankheitsfrei wie in den kommerziellen Gebieten.

Das Farmerwetter bis Donnerstag – kurz & knapp: Es bleibt landesweit sehr heiß. Vereinzelte Niederschläge sind für die kommerziellen Farmgebiete im zentralen Norden und Maisdreieck vorausgesagt. Auch um Windhoek und im Osten kann es leicht regnen. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 32 bis 41 Grad. Nachts kühlt es meist auf 15 bis 21 Grad. Bei Regen ist es insgesamt etwas milder. Die UV-Strahlung ist mit Werten von 11 bis 12 „extrem“. Die Brandgefahr ist landesweit niedrig, örtlich auch mittelmäßig.

 

 

 

Geschrieben von: Redaktion 2

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