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13. November 2020 – Nachrichten am Morgen

todayNovember 13, 2020

Hintergrund
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Bereits am Montag wurde ein Polizist wegen Schüssen auf Anhänger der oppositionellen IPC festgenommen. Dies bestätigte nun Polizeichef Sebastian Ndeitunga laut dem Namibian. Der Polizist soll eine Gruppe von Parteimitgliedern zunächst verbal attackiert haben. Wenig später seien mindestens acht Schüsse abgegeben worden. Die IPC hat eigenen Angaben nach bereits Anzeige wegen versuchen Mordes, Einschüchterung und Verletzung des Wahlgesetzes erstattet. Ndeitunga versicherte indessen, dass die Meinung des Polizisten nicht die von Nampol wiedergebe. Neutralität sei das höchste Gebot eines Polizisten. Disziplinarmaßnahmen seien umgehen eingeleitet worden.

Einmal mehr hat der Pressechef des Staatshaus, Alfredo Hengari, mit einer offiziellen Presseerklärung für weitestgehendes Kopfschütteln gesorgt. Er bezeichnet den angekündigten Protestmarsch und Überreichung einer Petition wegen der Tötung von drei Namibiern durch die botswanische Armee als „sinnlos und vollkommen falsch“. In den Sozialen Medien gab es einen Aufschrei der Entrüstung, warum der Staat der Tötung von drei Namibiern zum Wohle der Diplomatie mit dem Nachbarland so wenig Aufmerksamkeit schenke. Hengari nach gebe es keinen Grund zu demonstrieren, da Staatspräsident Hage Geingob die Sache direkt mit seinem Amtskollegen in Botswana besprochen habe.

Namibias Jahresinflationsrate ist weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Laut der Statistikagentur NSA lag diese im Oktober bei lediglich 2,3 Prozent. Dies sei ein Rückgang von 0,7 Prozentpunkten gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat. Während Kleidung und Schuhe viel günstiger als noch vor einem Jahr sind, ist auch eine deflationäre Entwicklung bei Mieten, Wasser, Strom, Gas und anderem Treibstoff zu beobachten. Auch die Transportausgaben gingen zurück. Antreiber der Inflation sind die Bereiche Bildung und Gastgewerbe sowie vor allem Nahrungsmittel und Alkohol. Der Preisanstieg war im Oktober in den drei statistischen Zonen im Land, Norden, Region Khomas sowie der Osten/Süden/ Westen etwa gleich.

Diverse Straßen im Etosha-Nationalpark werden grundlegend saniert. Dies teilte das Umweltministerium MEFT mit. Insgesamt gehe es um 190 Kilometer, die durch ihren besonders schlechten Zustand gekennzeichnet seien. Seit Jahren beschweren sich Touristen und vor allem auch Reiseveranstalter über den schlechten Zustand der Straßen im Nationalpark. Dies habe sogar zu Stornierungen von Aufenthalten geführt, so Minister Pohamba Shifeta. Die Sanierung, die bis August 2022 abgeschlossen sein soll, kostet 132 Millionen Namibia Dollar. Während das MEFT 32 Millionen bereitstellt, gibt die Straßenbehörde RFA 100 Millionen Namibia Dollar.

Geschrieben von: Redaktion

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