2016

15. Januar 2016 – FarmerNews

todayJanuar 15, 2016

Hintergrund
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Mais in Namibia; © A. Carlos Herrera/Freeimages.com

Eine normale bis unterdurchschnittliche Regenzeit hatte das namibische Wetterarmt vor Beginn der Regenzeit vorausgesagt. Bisher scheint sich diese Prognose zu bewahrheiten. Die bisherigen Regenfälle haben nach Aussage von Behörden und Farmern noch nicht viel gebracht. Die Behörden in der Otjozondjupa-Region erklärten, Vieh und Weideflächen seien nach wie vor in relativ schlechtem Zustand. In normalen Regenzeiten habe das Gras im Januar etwa kniehoch gestanden. Das sei dieses Jahr nicht der Fall. Das liege auch daran, dass der Regen relativ spät und nur relativ kurz gewesen sei.

Viel Regen ist also noch nicht gefallen, aber es gibt auch leicht positive Trends zu vermelden. Rund um Otjiwarongo wurde von Dezember bis Mitte Januar zum Beispiel etwas mehr Regen gemessen als vor einem Jahr. Die Behörden riefen die Farmer auf, die Regenmengen sorgfältig zu dokumentieren. Auf Basis dieser Daten könne dann im März entschieden werden, ob eine weitere Dürre-Saison bevorstehe. Der Wetter-Prophet John Olschewsky sieht für die kommenden Tage gute Regen-Aussichten. Darauf deuteten die Wolken- und Luftbewegungen in der Region hin.

Auch im zentralen Norden Namibias hat es schon Regenfälle gegeben, und einige Farmer würden gerne damit beginnen, ihre Felder zu pflügen. Sie haben aber mit den Folgen der letzten Saison und der Maul- und Klauenseuche zu kämpfen. Während sie bisher oft mit Ochsen oder Eseln gepflügt hatten, mussten sie viele Tiere verkaufen oder schlachten. Außerdem dürfen sie sie wegen der Seuchen-Bestimmungen nicht frei bewegen. Deshalb fordern sie von der Regierung Traktoren.

Im August waren auf der Farm Heidelberg 25 Schafe gestohlen worden. Die Polizei hat nun einen Verdächtigen gestellt. Bei ihm wurden acht Schafe gefunden, die aus dem Bestand stammen sollen. Wo die übrigen sind, konnte die Polizei nicht klären. Der Verdächtige kam nach einem Wochenende im Gefängnis auf Kaution frei. Mitte April soll ihm der Prozess gemacht werden.

Und jetzt noch die Wettervorhersage für Farmer für die kommenden sieben Tage:

In den nördlichen Farmgebieten wird es tagsüber heiß bis sehr heiß bei 31 bis 36 Grad. Nachts ist es mild bei 14 bis 19 Grad. Es sind geringe Niederschläge von bis zu fünf Millimeter vorausgesagt. In den kommerziellen Farmgebieten des „Mais-Dreiecks“ wird es ebenfalls heiß bis sehr heiß bei 32 bis 34 Grad. Nachts bewegen sich die Temperaturen zwischen 17 und 20 Grad. Es sind Niederschläge von bis zu 10 Millimeter vorausgesagt. In den östlichen Farmgebieten werden heiße 30 bis 33 Grad erwartet, nachts wird es mild bis warm bei 18 bis 20 Grad. Niederschläge von bis zu 12 Millimeter sind vorausgesagt. In den zentralen Farmgebieten um Windhoek wird es ebenfalls warm bis heiß bei 29 bis 33 Grad, nachts mild zwischen 16 und 20 Grad. Es sind Niederschläge bis zu sieben Millimeter möglich. Im Süden sind heiße bis sehr heiße Temperaturen zwischen 32 und 37 Grad angekündigt. Die Nachttemperaturen liegen um 22 Grad. Es sind Niederschläge bis zu 14 Millimeter möglich. Die Brandgefahr ist in den südlichen Landesteilen „hoch“, ansonsten „mittelmäßig“ bis „niedrig“. Die UV-Strahlung ist mit Werten von 14,8 bis 16,8 „extrem hoch“. Es wird eindringlich vor ungeschütztem Aufenthalt im Freien gewarnt.

Geschrieben von: Redaktion

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"Struggle Kids" (Archivaufnahme); © Simon Kopper Endjala/NAMPA

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15. Januar 2016 – Nachrichten am Abend

Die sogenannten „Struggle Kids“ haben die Vorwürfe über den gestrigen Vorfall in Brakwater energisch zurückgewiesen. Laut einer Eilmeldung der „Namibian Sun“ haben sie einen Bewohner verprügelt. Zuvor habe dieser und Familienangehörige jedoch Schüsse abgegeben und versucht eine Person zu überfahren. Zahlreiche Einschusslöcher in einem Fahrzeug sollen den Tatablauf beweisen. Die Lage sei eskaliert, als die Nachbarschaftswache eintraf. Später habe die Polizei die auf dem Rückzug befindlichen „Struggle Kids“ mit Gummigeschossen […]

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