2016

19. August 2016 – FarmerNews

todayAugust 19, 2016

Hintergrund
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Farmer in Namibia (Symbolbild); © Patience Smith/NAMPA

Das Thema Bodensteuer entwickelt sich zu einem langwierigen Verfahren. Nach einem Bericht der Allgemeinen Zeitung konnte bei den ersten Sitzungen des Abschätzgerichts nur ein Bruchteil der vorliegenden Einsprüche gegen die Steuer behandelt werden. Auch hätten die anwesenden Vertreter der Behörden nicht alle Unterlagen vorlegen können. Viele angereiste Farmer mussten dem Bericht zufolge wieder abreisen, ohne dass über ihre Einsprüche beraten worden sei. Sie kritisieren unter anderem, dass die für die Berechnung der Steuer verwendeten Daten nicht nachvollziehbar seien.

Die Menschen auf dem afrikanischen Kontinent müssen beim Thema Dürre umdenken. Das ist eine der Forderungen der African Drought Conference, die in Windhoek stattfand. Eine Sprecherin der Vereinten Nationen sagte, in Afrika müssten verstärkt dürre-toleranterer Pflanzen angebaut werden. Auch sei ein Frühwarnsystem nötig, dass wissenschaftliche Daten, lokales und traditionelles Wissen bündele. Namibias Präsident Geingob sagte bei der Konferenz, die Bekämpfung der Folgen der Dürre sei nicht allein Aufgabe der Regierung. Alle seien gefordert.

Die ersten Dürrehilfen in Namibia sorgen bei Farmern für Erleichterung. In der Erongo-Region erklärten einige von rund 1.200 unterstützten Farmern, sie hätten einige ihrer Ziegen und Kühe retten können. Sie hatten in den vergangenen Wochen Luzerne und Trockengras im Gesamtwert von 2,2 Millionen Namibia Dollar erhalten. Insgesamt will die Regierung im Zuge der Dürrehilfen bis März rund 600 Millionen Namibia Dollar ausgeben.

Die mobile Schlachteinheit von Meatco hat im Norden Namibias den Betrieb aufgenommen. Sie wird voraussichtlich bis Dezember in der Gegend unterwegs sein. Das geschlachtete Fleisch soll nur in der Region verkauft werden. Meatco unterstützt die Farmer nach eigenen Angaben auch beim Transport der Schlachtrinder – die Kosten müssen sie aber selbst tragen. Die kommunalen Farmer der Region im Norden äußerten sich erleichtert. Sie sagten der Nachrichtenagentur Nampa, dass sie seit dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche kein Vieh mehr vermarkten konnten. Deshalb seien viele ihrer Flächen überweidet.

Das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage: In den nördlichen Farmgebieten wird es tagsüber heiß bei 30 bis 35 Grad. Nachts mild bis warm zwischen 9 und 16 Grad. In den kommerziellen Farmgebieten des „Mais-Dreiecks“ wird es ebemfalls heiß bei Temperaturen von 30 bis 34  Grad. Nachts bewegen sich die Temperaturen zwischen 10 und 14 Grad. In den östlichen Farmgebieten wird es wechselhaft, 24 bis 31 Grad erwartet, nachts wird es kalt bis mild bei 3 bis 12 Grad. In den zentralen Farmgebieten um Windhoek wird es heiß bei Temperaturen um die 29 Grad, nachts mild bis warm  zwischen 8 und 12 Grad. Im Süden wird es wechselhaft, Temperaturen zwischen 19 bis 30 Grad sind angekündigt. Die Nachttemperaturen liegen zwischen 5 bis 15  Grad. Die Brandgefahr ist landesweit „hoch“. Die UV-Strahlung ist mit Werten von 8,5 bis 9 „sehr hoch“.

Geschrieben von: Redaktion

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