2016

19. Februar 2016 – FarmerNews

todayFebruar 19, 2016

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Die Milchproduzenten in Namibia verhandeln über höhere Preise. Nach Angaben ihres Verbandes gibt es Gespräche mit Namibia Dairies. Der Grund sind den Angaben zufolge die erheblich gestiegenen Futterkosten. Wegen der Dürre seien sie innerhalb des vergangenen Jahres um 28 Prozent gestiegen. Da sie der teuerste Posten bei der Milchproduktion seien, müssten die gestiegenen Kosten auf die Preise umgelegt werden. Wann und wieviel Milchproduzenten künftig mehr bekommen, steht noch nicht fest.

Südafrika hat neue Regeln für den Import von Vieh implementiert. Am 9. Mai sollen sie in Kraft treten, und schon jetzt laufen in Namibia die Vorbereitungen dafür. Das Meat Board of Namibia hat in den vergangenen Tagen mehrere Gespräche zum Thema geführt. Dabei ging es darum, die Abläufe möglichst reibungslos vorzubereiten. Unter anderem fordert Südafrika eine umfassende Behandlung der Tiere gegen Parasiten, eine Anthrax-Impfung und eine Bescheinigung, dass keine Maul- und-Klauenseuche-Impfung vorliegt. Von den neuen Regeln sind schätzungsweise 180.000 Absatzkälber, 90.000 Schafe und 250.000 Ziegen pro Jahr betroffen.

Die Kudu-Tollwut macht vielen Farmern im Land seit Jahren große Sorgen. Forscher um Rainer Hassel sind bei der Suche nach einer wirksamen Impfung für die Wildtiere nun einen Schritt weiter gekommen. Sie stellten fest, dass eine orale Impfung von Kudus prinzipiell möglich ist. Allerdings bieten die bisherigen Impfstoffe mit dieser Methode noch nicht genügend Schutz. Daran werde nun weiter geforscht. Eine orale Impfung würde die Bekämpfung der Kudu-Tollwut erheblich erleichtern, da die Tiere sonst in großer Zahl nur per Hubschrauber effektiv geimpft werden könnten.

Das Landwirtschaftsministerium sucht für die Schlachthöfe in Oshakati und Katima Mulilo neue Mieter. Nach dem Rückzug von Meatco soll ein neuer Betreiber gefunden werden. Meatco hatte vor wenigen Wochen angekündigt, nach jahrelangen hohen Verlusten die beiden Schlachthöfe nicht mehr weiter zu betreiben. Der Konzern setzt künftig auf mobile Schlachteinheiten, die direkt zu den Kunden in den kommunalen Farmgebieten kommen sollen.

Und nun die Wettervorhersage für die kommenden sieben Tage:

In den nördlichen Farmgebieten wird es tagsüber warm bis sehr heiß bei 29 bis 35 Grad. Nachts ist es mild bis warm bei 17 bis 21 Grad. Es sind Niederschläge bis 6 Millimeter vorausgesagt. In den kommerziellen Farmgebieten des „Mais-Dreiecks“ wird es ebenfalls warm bis sehr heiß bei 29 bis 35 Grad. Nachts bewegen sich die Temperaturen zwischen 17 und 21 Grad. Hier sind Niederschläge bis 10 Millimeter vorausgesagt. In den östlichen Farmgebieten werden heiße bis sehr heiße 32 bis 35 Grad erwartet, nachts wird es mild bis warm bei 19 bis 22 Grad. Niederschläge von bis zu 22 Millimeter sind vorausgesagt. In den zentralen Farmgebieten um Windhoek wird es warm bis heiß bei 28 bis 32 Grad, nachts mild zwischen 18 und 20 Grad. Es sind Niederschläge bis zu 3 Millimeter vorausgesagt. Im Süden sind heiße bis sehr heiße Temperaturen zwischen 33 und 39 Grad angekündigt. Die Nachttemperaturen liegen 16 und 23 Grad. Es sind Niederschläge von bis zu 3 Millimetern vorausgesagt. Die Brandgefahr ist niedrig. Die UV-Strahlung ist mit Werten von 14,7 bis 15,6 „sehr hoch“. Es wird eindringlich vor ungeschütztem Aufenthalt im Freien gewarnt.

Geschrieben von: Redaktion

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