2016

24. Juni 2016 – FarmerNews

todayJuni 24, 2016

Hintergrund
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Farmer in Namibia (Symbolbild); © Patience Smith/NAMPA

Farmer in Namibia (Symbolbild); © Patience Smith/NAMPA

Die namibische Regierung hat Schweine-Importe aus Südafrika vorerst verboten. Der Grund dafür ist laut Landwirtschaftsministerium ein Ausbruch von Afrikanischer Schweinepest. Das Importverbot soll so lange bestehen bleiben, bis Südafrika die Seuche im Griff hat. Die Behörden wollen auf diese Weise sicherstellen, dass die Schweinepest nicht nach Namibia eingeschleppt wird. Betroffene Importeure können sich bei Fragen direkt an das Landwirtschaftsministerium in Windhoek wenden.

Die Import- und Exportbeziehungen zwischen Namibia und Südafrika sind immer wieder ein Thema –  aktuell auch noch, weil Südafrika im nächsten Monat seine Importbestimmungen für Absatzkälber und Ziegen verschärfen will. Die namibische Fleischindustrie rief Präsident Geingob auf, hier noch einmal zu vermitteln. Die strengen Bestimmungen machten es sonst vor allem für die kommunalen Farmer nahezu unmöglich, ihr Vieh nach Südafrika zu exportieren.

Das Ministerium für Landfragen hat Steuerbescheide verschickt – obwohl die bisherigen Regeln ungültig sind. Ob die Bescheide trotzdem zulässig sind, wird frühestens am 7. Juli entscheiden. Dann will der zuständige Richter laut Allgemeiner Zeitung erklären, ob er dem Widerspruch der Kambazembi Guest Farm stattgibt. Das Ministerium für Landfragen hatte Bescheide mit einer Zahlungsfrist bis 1. Juli verschickt. Wegen der noch anhängigen Klage gegen die Methodik zur Berechnung der Bodensteuer hatten die Eigentümer von Kambazembi Widerspruch gegen den Bescheid eingelegt.

Die Verhandlungen über neue Mindestlöhne für Farmarbeiter laufen noch. Das hat der Verband AEA klargestellt. Gerüchte über eine bereits erfolgte Erhöhung der Mindestlöhne seien falsch. Der AEA erklärte, dass sie Gespräche mit den Gewerkschaft aktuell stockten, eine Einigung scheine aber möglich. Bisher liegt der Mindestlohn für Farmarbeiter bei 888 Namibia Dollar pro Monat. Laut AEA bekommt aber ein Großteil der bei kommerziellen Farmern Angestellten zwei bis drei Mal so viel.

Das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage: In den nördlichen Farmgebieten wird es tagsüber mild bis warm bei 23 bis 27 Grad. Nachts wechselhaft zwischen 3 und 10 Grad. In den kommerziellen Farmgebieten des „Mais-Dreiecks“ wird es warm um die 26 Grad. Nachts bewegen sich die Temperaturen zwischen 4 und 9 Grad. In den östlichen Farmgebieten werden milde bis warme 22 bis 28 Grad erwartet, nachts wird es kalt bei 2 bis 6 Grad. In den zentralen Farmgebieten um Windhoek wird es ebenfalls warm bei 22 bis 26 Grad, nachts kalt zwischen 5 und 8 Grad.  Im Süden sind warme  Temperaturen zwischen 22 und 26 Grad angekündigt. Die Nachttemperaturen liegen zwischen 4 bis 9 Grad. Die Brandgefahr ist landesweit „hoch“. Die UV-Strahlung ist mit Werten von 5,8 bis 6,1 „hoch“.

Geschrieben von: Redaktion

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