2016

29. Juli 2016 – FarmerNews

todayJuli 29, 2016

Hintergrund
share close

Farmer in Namibia (Symbolbild); © Patience Smith/NAMPA

Die USA und China – zwei neue lukrative Märkte sind frisch für Namibia erschlossen. Allerdings beklagt Meatco auf Nachfrage der Allgemeinen Zeitung, dass der Fleisch-Nachschub knapp wird: Denn neue Märkte brauchen auch mehr Vieh, um sie beliefern zu können. Aufgrund der Dürre der vergangenen Jahre und der steigendenden Futterpreise hätten einige Farmer ihre Vieh-Wirtschaft aber zurückgefahren. Meatco rief die Farmer deshalb auf, wieder verstärkt zu züchten. Erst dann könnten die neuen Export-Möglichkeiten wirklich auch Geld einbringen.

Die Bedingungen für die Farmerei sind in den vergangenen Jahren immer härter geworden. Aus Sicht von NAU und des Unternehmens Feedmaster müssen die Flächen deshalb noch effektiver bewirtschaftet werden. Dabei helfen soll eine neue App, die Feedmaster laut Allgemeiner Zeitung vor einigen Tagen vorgestellt hat. Mit ihr können Farmer alle Daten über ihre Farm erfassen auch ohne Netz. Das soll helfen, Kosten, Produktion und Vermarktung besser im Blick zu haben. Außerdem sollen sich die Farmer untereinander besser austauschen können.  Die Feedmaster-App kann im Google Playstore und bei iTunes kostenlos heruntergeladen werden.

Kommunales Farmland fit machen, um es kommerziell zu bewirtschaften: Darum ging es auf einem Kongress in Windhoek. Die Nationale Farmer-Union NNFU hatte dazu eingeladen. Das große Thema war, wie kommunales Farmland effizienter genutzt werden kann. Zu den Teilnehmern gehörten neben Kommunalfarmern auch Vertreter des Landwirtschaftsministeriums und Vertreter weiterer Verbände.

Kommunale Farmer in der Erongo-Region bekommen direkte Unterstützung von der Regional-Regierung. Sie stellte in Zusammenarbeit mit der First National Bank Tierfutter im Wert von 2,2 Millionen Namibia Dollar bereit. Es soll den am meisten betroffenen Farmern der Region zu Gute kommen. Nach Angaben der Behörden war das Geld ursprünglich für Entwicklungsprojekte vorgesehen. Es wurde aufgrund der schwierigen Lage nun allerdings für den Futter-Kauf umgewidmet.

Das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage: In den nördlichen Farmgebieten wird es tagsüber warm bis heiß bei 27 bis 31 Grad. Nachts wechselhaft zwischen 4 und 12 Grad. In den kommerziellen Farmgebieten des „Mais-Dreiecks“ wird es warm bis heiß, 26 bis 31Grad. Nachts bewegen sich die Temperaturen zwischen 4 und 12 Grad. In den östlichen Farmgebieten werden warme bis heiße 26 bis 31 Grad erwartet, nachts wird es kalt bei 1 bis 6 Grad. In den zentralen Farmgebieten um Windhoek wird es ebenfalls warm bei 26 bis 28 Grad, nachts kalt bis mild zwischen 3 und 8 Grad. Im Süden sind milde bis warme Temperaturen zwischen 20 bis 27 Grad angekündigt. Die Nachttemperaturen liegen zwischen 3 bis 7 Grad. Die Brandgefahr ist landesweit „hoch“. Die UV-Strahlung ist mit Werten von 6.4 bis 7.1 „hoch“.

Geschrieben von: Redaktion

Rate it

Vorheriger Beitrag

2016

29. Juli 2016 – Nachrichten am Abend

Der geplante Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union hat vorerst keinerlei Auswirkungen auf die Handelsbeziehungen mit Namibia. Dies unterstrich die britische Hochkommissarin Jo Lomas. Solange ihr Land Teil der EU sei, werde auch das Wirtschaftsabkommen EPA mit Namibia gelten. Wie nach dem Austritt ein mögliches Handelsabkommen aussehen könnte, sei indes heute nicht zu beantworten. Das Vereinigte Königreich bleibe jedoch dem Prinzip des „freien Handels“ sicherlich treu. Namibia nehme als Mitglied des Commonwealth of Nations jedoch immer eine besondere Stellung ein. […]

todayJuli 29, 2016 1


0%