2016

5. August 2016 – Nachrichten am Abend

todayAugust 5, 2016

Hintergrund
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Wahlkarte in Südafrika; © IEC, www.elections.org.za

Wahlkarte in Südafrika (Symbolbild); © IEC, www.elections.org.za

Nach Auszählung von mehr als 95 Prozent der Stimmen der gestrigen Kommunalwahlen in Südafrika kann die größte Oppositionspartei „Demokratische Allianz“ als großer Gewinner angesehen werde. Erstmals gewann diese neben Kapstadt und dem Westkap auch in der Metropolregion Port Elizabeth. In der Hauptstadtregion Tshwane gibt es weiterhin, wie auch in Johannesburg, ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem regierenden ANC. Dieser verlor mehr als acht Prozent gegenüber den Wahlen vor fünf Jahren. Die neuen Economic Freedom Fighter kamen landesweit auf acht Prozent, Inkatha Freedom Party konnte ebenfalls in der Heimatprovinz KwaZulu-Natal zulegen.

Die Attentäter von Würzburg und Ansbach haben offenbar Anweisungen von IS-Terroristen aus Saudi-Arabien bekommen. Wie Spiegel-Online schreibt, haben die Ermittler Chat-Protokolle gefunden. Der 17-jährige Axt-Attentäter sollte demnach eigentlich mit einem Auto in eine Menschenmenge fahren – wollte er aber nicht.

Die italienische Polizei hat den mutmaßlichen Kopf eines Schleusernetzwerkes geschnappt. Der Tunesier soll auch Kontakte zu Dschihadisten haben. Ihm und sieben weiteren Festgenommenen wird vorgeworfen, Migranten mit gefälschten Arbeitsverträgen Aufenthaltsgenehmigungen erschlichen zu haben.

Unerwartet positive Zahlen vom US-Arbeitsmarkt: im Juli wurden 255tausend neue Jobs geschaffen. Experten hatten mit rund 185 tausend neuen Stellen gerechnet. Im Präsidentschaftswahlkampf könnte das Hillary Clinton nützen. Ihr republikanischer Rivale Donald Trump wirft den Demokraten eine verfehlte Wirtschaftspolitik vor.

Swakara bleibt ein wichtiges landwirtschaftliches Produkt für Namibia. Dies sagte Raimar von Hase, Vorsitzender des SWAKARA-Rates, aus Anlass des Tages der Offenen Tür in Windhoek. Heute ging es darum Regierungsmitarbeiter und die Medien über den Prozess der Swakara-Fellchen zu informieren. Zurzeit befinden sich viele Felle aus Namibia und auch den Nachbarländern auf dem Swakara-Gelände, da diese derzeit für die anstehende Auktion im September sortiert werden. Aktuell gibt es 600 Swakara-Farmer in Namibia. Das Potential für den Ausbau der Industrie ist, laut Von Hase, vorhanden, auch wenn der internationale Pelzmarkt derzeit schwierig sei.

Geschrieben von: Redaktion

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