2016

8. April 2016 – FarmerNews

todayApril 8, 2016

Hintergrund
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Farmer in Namibia (Symbolbild); © Patience Smith/NAMPA

Die Ernte-Prognosen für diese Saison lassen nur wenig Hoffnung aufkeimen. Nach Erhebungen der Regierung sind in den kommunalen- und den kommerziellen Farmgebieten im Vergleich zur letzten Saison zwar leicht höhere Erträge zu erwarten. Beim Mais beispielsweise rechnet die Regierung mit Erträgen, die rund zwei Prozentpunkte über denen des Vorjahres liegen. Das sei aber immer noch drastisch weniger als im Durchschnitt der letzten Jahre. Vor allem der unzuverlässige Regen sei für die schwache Entwicklung verantwortlich. Landwirtschaftsminister Mutorwa erklärte, weniger als einen Monat vor Ende der Regenzeit sei die Situation sehr besorgniserregend.

Die Regierung hat im vergangenen Jahr 45 Millionen Namibia Dollar Dürrehilfen an Farmer ausgezahlt. Das geht aus Zahlen des Landwirtschaftsministeriums hervor. Demnach seien in den kommerziellen Farmgebieten rund 3.000 Anträge bearbeitet worden. Mit dem Geld sei unter anderem der Transport von Vieh zu anderen Weideflächen und der Verkauf subventioniert worden. Laut Regierung gab es beispielsweise in der Otjozondjupa-Region 120 Viehauktionen.

Witvlei-Meat hat vor Gericht den Zugang zu seinem Schlachthof erstritten. Das Obergericht in Windhoek entschied, dass die Agribank Witvlei Meat wieder auf das Gelände lassen muss. Alle Schlösser müssten entfernt werden. Den größten Teil der Kosten des Verfahrens muss die Bank tragen. Die Agribank hatte im Juni 2015 die Schlösser auf dem Gelände ausgetauscht. Sie war nach eigener Darstellung davon ausgegangen, dass Witvlei den Schlachthof nach dem Verlust der Anteile am lukrativen Fleisch-Exportgeschäft mit Norwegen aufgegeben hatte. Witvlei Meat erklärte dagegen, es habe die Geschäfte nur vorrübergehend eingestellt.

Die Auktion im Wildtierreservat Erindi hat Rekorderlöse erzielt. Insgesamt verzeichneten die Organisatoren laut der Allgemeinen Zeitung einen Umsatz von 35 Millionen Namibia Dollar. An der Auktion beteiligten sich dem Bericht zufolge rund 150 registrierte Käufer. Versteigert wurden unter anderem Klippspringer, Krokodile und Flusspferde. Bei der Auktion wurde Erindi-Miteigentümer Paul Joubert zum Wildfarmer des Jahres im südlichen Afrika erklärt.

Und jetzt das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage: In den nördlichen Farmgebieten wird es tagsüber warm bis heiß bei 29 bis 33 Grad. Nachts wechselhaft zwischen 13 und 18 Grad. In den kommerziellen Farmgebieten des „Mais-Dreiecks“ wird es heiß um die 31 Grad. Nachts bewegen sich die Temperaturen zwischen 13 und 17 Grad.  In den östlichen Farmgebieten werden warme bis heiße 28 bis 31 Grad erwartet, nachts wird es mild bei 12 bis 14 Grad.  In den zentralen Farmgebieten um Windhoek wird es ebenfalls  warm bis heiß bei 28 bis 29 Grad, nachts mild zwischen 13 und 15 Grad.  Im Süden sind  heiße Temperaturen zwischen 32 und 33 Grad angekündigt. Die Nachttemperaturen liegen zwischen 15 bis 18 Grad. Landesweit sind minimale Niederschläge vorausgesagt. Die Brandgefahr ist landesweit „niedrig“, stellenweise auch „mittelmäßig“. Die UV-Strahlung ist mit Werten von 10,3 bis 11,2 „sehr hoch“ bis „extrem“.

Geschrieben von: Redaktion

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Finanzminister Schlettwein (Archivaufnahme); © World Trade Organization/Wikimedia Commons

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8. April 2016 – Nachrichten am Abend

Der neue Staatshaushalt Namibias wurde heute ohne Änderungen von der Nationalversammlung verabschiedet. Laut Finanzminister Calle Schlettwein habe es zahlreiche inhaltliche aber auch sehr emotional geführte Debatten gegeben. Vor allem die Ausgabenkontrolle sowie die Erhöhung der Staatseinnahmen sei ein wichtiges Thema gegeben. Im neuen Haushalt, der seit dem 1. April gilt, haben die beiden Bildungsministerien mit mehr als 16 Milliarden Namibia Dollar, mehr als 25 Prozent des Haushaltes, den größten Anteil. […]

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