2019

1. Oktober 2019 – Nachrichten am Mittag

todayOktober 1, 2019

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Der Staatliche Pensionsfonds GIPF feiert sein 30-jähriges Bestehen. Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich in dieser Zeit von zwei auf mehr als 240, wie die Geschäftsführung bekannt gab. Gleichzeitig stieg das Anlagevermögen in den vergangenen 20 Jahren von weniger als sieben auf mehr als 116 Milliarden Namibia Dollar. GIPF ist einer der erfolgreichsten und größten staatlichen Rentenfonds in Afrika. Zu den Feierlichkeiten gehört auch eine Öffentlichkeitskampagne, die den ganzen Oktober andauern wird. Sie soll die Namibier über die Aufgaben des GIPF aufklären, da dieser von vielen negativ betrachtet werde.

Die Deutsche Botschaft veranstaltet Ende November wieder Konsularsprechtage an der zentralen Küste. Wie auch in der Vergangenheit finden diese im Hansa Hotel in Swakopmund statt, wie aus einer Erklärung der Botschaft hervorgeht. Vom 26. bis 28. November sind die Türen jeweils von 8 bis 12 und 13 bis 16.15 Uhr geöffnet. Möglich sei es Reisepässe zu beantragen sowie allgemeine Rechtsauskünfte unter anderem zu Rentenfragen zu erhalten. Visabeantragungen sind hingegen nicht möglich. Ab dem 1. November müssen online Termine für die Konsularsprechtage gebucht werden.

In Simbabwe wird die tägliche Überlebenssituation immer schwieriger. Nun hat die Zentralbank auch die faktisch letzte Möglichkeit überhaupt an Bargeld im Land zu kommen verboten, wie News24 berichtet. Mobile Bezahllösungen dürfen ab sofort keine Auszahlung von Bargeld mehr ermöglichen. Zwar waren die mobilen Auszahlungsstellen stets illegal, aber aufgrund der Bargeldknappheit fast die einzige Möglichkeit der Geldbeschaffung, so der Bericht. Sie gaben Bargeld mit einem Aufschlag von 60 Prozent ab. Es handele sich um illegale Bankgeschäfte, so die Zentralbank. Derzeit gäbe es lediglich Bargeld von 600 Millionen Simbabwe-Dollar. Der Bedarf läge hingegen bei 15 Milliarden Dollar.

Geschrieben von: Redaktion

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1. Oktober 2019 – Nachrichten am Morgen

Namibias Handelsdefizit hat im zweiten Quartal gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum deutlich zugenommen. Laut Bank of Namibia lag dieses bei 3,1 Milliarden Namibia Dollar. Die Importe nahmen stärker zu als die Exporte, ebenso war der Geldabfluss zunehmend. Die Devisenreserven nahmen ebenso zu, da die Einnahmen durch die Zollgemeinschaft des Südlichen Afrika anstiegen und die Zinstilgungen gleichzeitig rückläufig waren. Derzeit habe man genug Devisen um 4,5 Monate Importe abzudecken, heißt es. Mitte Oktober geht die Hauptverhandlung gegen einen mutmaßlichen südafrikanischen Kinderschänder weiter. […]

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