2016

12. Januar 2016 – Nachrichten am Mittag

todayJanuar 12, 2016

Hintergrund
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Südafrikanischer Rand; © Madiba.de/Wikimedia Commons

Südafrikanischer Rand; © Madiba.de/Wikimedia Commons

Südafrika steht immer mehr am Rande des finanzwirtschaftlichen Ruins. Wie das Fachportal Fin24 berichtet, habe der erneut starke Verfall des Südafrikanischen Rand dazu geführt, dass das Land am Rande einer Rezession steht. Zudem sei mit einer Einstufung als „Junk“ durch die internationalen Ratingagenturen zu rechnen. Der gestrige Verfall gegenüber dem Euro von zwischenzeitlich mehr als 10 Prozent, sei der höchste aller aufstrebenden Wirtschaftsnationen und wichtigen Währungen seit 2008 gewesen.

Bei einer schweren Explosion in einem Touristenviertel der türkischen Metropole Istanbul sind offenbar mehrere Menschen ums Leben gekommen. Örtliche TV-Sender melden viele Verletzte. CNN berichtet unter Berufung auf Augenzeugen, es habe sich um einen Selbstmordanschlag gehandelt. Die Detonation ereignete sich im Altstadtviertel Sultanahment vor der Blauen Moschee. Die Polizei hat den Bereich weiträumig abgesperrt.

Die deutsche Bundeswehr will Aufklärungsdrohnen aus Israel anschaffen. Die „Heron“ soll als Übergangslösung dienen, bis das zusammen mit Frankreich und Italien entwickelte Modell fertig ist. Deutschland hatte das Projekt „Euro Hawk“ gestoppt, weil eine Zulassung für den deutschen Luftraum fehlte und die Kosten aus dem Ruder liefen.

Samsung hat sich verpflichtet, den Arbeitsschutz in allen Werken zu prüfen und gegebenenfalls zu verbessern. Der südkoreanische Elektronikriese unterzeichnete eine entsprechende Vereinbarung. Eine unabhängige Kommission soll die Kontrollen in den Fertigungsanlagen durchführen. Über 220 Mitarbeiter in Bildschirm- und Halbleiterfabriken waren an Krebs erkrankt. Samsung wollte lange keine Verantwortung übernehmen, entschuldige sich dann aber und richtete einen Entschädigungsfonds für die Betroffenen ein.

Die von der namibischen Nationalversammlung verabschiedeten Änderungen am Steuergesetz sind nun im Amtsblatt erschienen. Dies teilte das Finanzberatungsunternehmen Deloitte mit. So gilt ab sofort ein Gewerbesteuersatz für Unternehmen, außer aus dem Bergbausektor und dem herstellenden Gewerbe, von 32 Prozent. Zuvor lag der Steuersatz bei 33 Prozent. Zudem sinkt die Quellensteuer auf Zahlung ins Ausland von 25 auf 10 Prozent. In Zukunft müssen sich Personen und Unternehmen nur noch für die Mehrwertsteuer ab einem Jahresumsatz von 500.000 Namibia Dollar registrieren. Freiwillig sei dies ab 200.000 Namibia Dollar möglich.

Geschrieben von: Redaktion

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