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17. März 2016 – Nachrichten am Mittag

todayMärz 17, 2016

Hintergrund
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Landnehmer in Walvis Bay: © Paulus Kiiyala Shiku

Unzufriedene Siedler in Walvis Bay haben Grundstücke besetzt und Hütten errichtet. Sie demonstrieren damit gegen die unhaltbaren Zustände in einem informellen Wohngebiet der Küstenstadt. Dort sei wegen Überbevölkerung kein Platz mehr. Deshalb haben die etwa 20 Personen unbebaute Grundstücke nahe einer Grundschule. Die Landbesetzer fordern erschlossene Grundstücke. Die meisten stammen aus der nordwestlichen Ortschaft Opuwo und sind auf der Suche nach Arbeit nach Walvis Bay gezogen.

Eine radikale Kurdenorganisation hat sich zu dem Attentat von Ankara bekannt. Der Angriff in der türkischen Hauptstadt vom Sonntag sei eine Vergeltung für die Angriffe der türkischen Armee auf Kurden im Südosten der Türkei gewesen, teilte die Gruppe mit. Die Organisation steht der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK nahe. Bei dem Anschlag waren 35 Menschen ums Leben gekommen, rund 120 wurden verletzt.

Die EU-Staats- und Regierungschef treffen sich heute erneut zu einem Flüchtlingsgipfel. Dabei soll es auch um den Deal mit der Türkei gehen. Ankara hatte angeboten, alle über das Mittelmeer flüchtenden Migranten zurückzunehmen. Im Gegenzug soll die EU der Türkei Flüchtlinge abnehmen. Die müssten dann auf die Staaten verteilt werden.

Das H.E.S.S.-Teleskop in Namibia hat international für Furore gesorgt. Einem Bericht im Fachmagazin „Nature“ nach, habe das Teleskop, dass seit mehr als 10 Jahren von 12 Staaten betrieben wird, erstmals eine besondere Strahlung in der Milchstraße aufgefangen. Die kosmische Strahlung aus einem Schwarzen Loch im inneren der Galaxie, habe eine Energie die mindestens 100 Mal stärker sei als alles bisher bekannte. – Das High Energy Stereoscopic System ist das größte Gammastrahlenteleskopsystem weltweit.

Geschrieben von: Redaktion

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Deutsch-Namibische Zusammenarbeit (Symbolbild); © Bundesrepublik Deutschland

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17. März 2016 – Nachrichten am Morgen

Namibias Regierung bittet die Parteien im Deutschen Bundestag, die für heute geplante Debatte über den Völkermord zu verschieben. Das gehe aus einem Brief von Botschafter Andreas Guibeb an die CDU hervor, berichtet der Namibian. Die Anträge der Linken und der Grünen vom Vorjahr sollten zurückgezogen und durch eine Vorlage ersetzt werden, die auf einer in Kürze zu erzielenden Vereinbarung der Regierungen Namibias und Deutschlands beruht. Die Gespräche zwischen den Sonderbeauftragten […]

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