2023

25. September 2023 – FarmerNews

todaySeptember 25, 2023

Hintergrund
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Zunächst sollen laut Meatco rund 120 Tonnen pro Monat exportiert werden © iStock / Enrico01

Die landwirtschaftliche Produktion ist im zweiten Quartal des Jahres eingebrochen. Im Jahresvergleich wurde nach Angaben der Statistikagentur NSA ein Rückgang von über 60 Prozent verzeichnet. Die Ausfuhren waren minimal. Die Importe wiederum betrugen rund 299 Millionen Dollar; der Großteil davon aus Südafrika und Polen. Beim Feldfrüchteanbau lagen die Exporte bei 25,8 Millionen Namibia Dollar, hauptsächlich getragen von Datteln und Tomaten. Umgekehrt wurden Produkte im Wert von 17,2 Millionen Dollar importiert. Hier dominierten im zweiten Quartal des Jahres Kartoffeln, Äpfel und Zwiebeln. Im Lebendviehmarkt stieg derweil die Gesamtzahl der versteigerten Tiere um 2,3 Prozent. Dennoch konnten keine Gewinnsteigerungen verzeichnet werden, weil die Preise um bis zu 20 Prozent fielen.

Die schnellstmögliche Abschaffung der sogenannten „Roten Linie“ scheint zumindest finanziell nur wenige Menschen zu interessieren. Einem Bericht der New Era nach, sind trotz vieler Aktionen und Aufrufe bisher nur 2200 Namibia Dollar an Spendengelder für einen Gerichtsprozess gegen den Staat eingegangen. Dieser war bereits 2021 vom AR-Aktivisten und Windhoeker Ex-Bürgermeister Job Amupanda initiiert worden. Er selbst könne und wolle aber nicht finanziell für den Prozess gerade stehen. Die Rede ist von bis zu sieben Millionen Namibia Dollar. Vor zehn Tagen hatte Amupanda das Gericht gebeten, ihm nicht die Kosten bei einer Niederlage aufzuerlegen, da es sich um eine Klage von nationalem Interesse handele. Amupanda verlangt den sofortigen Abbau des Veterinärzauns, der seiner Meinung nach ein Zeugnis der rassistischen Trennung des Landes ist.

Der Landwirtschaftsverband NAU hat Farmervereine und andere Non-Profit-Organisationen im Agrarsektor an ihre Registrierungspflicht bei der Finanzaufsichtsbehörde FIC erinnert. Diese können alle eine Ausnahmegenehmigung beantragen, da sie als sogenannt „low-risk NPOs“ gelten. Dadurch entfallen strenge Auflagen im Kampf gegen Geldwäsche, Finanzterrorismus und andere finanzielle Vergehen und Verbrechen. Die Registrierungspflicht läuft bereits am 29. September ab. Das gleiche Datum gelte auch um die Ausnahmegenehmigung zu beantragen.

Das Farmerwetter bis Donnerstag – kurz & knapp: Edie Woche beginnt zunächst kühler. In den nördlichen kommerziellen Farmgebieten und im Maisdreieck 29 bzw. Grad bis morgen. Danach heiß bei 32 bis 37 Grad am Tag und 14 bis 20 Grad in den Nächten. Um Windhoek und den östlichen Farmgebieten sowie im Süden bis Mittwoch tagsüber deutlich unter 25 Grad und nachts 5 bis 10 Grad. Danach auch hier heiß. Die UV-Strahlung ist mit einem Wert von 11 „extrem“.  Die Brandgefahr ist landesweit sehr hoch. Veldbrände gab es zuletzt vor allem im Osten der Region Omaheke und im Zentrum von Otjozondjupa.

Geschrieben von: Redaktion 2

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