2016

26. Oktober 2016 – Nachrichten am Mittag

todayOktober 26, 2016

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Die Bewohner Omarurus setzten sich für den Stopp eines kontrovers diskutierten Partnerschaftsvertrages zwischen der Stadtverwaltung und einem Privatinvestor aus Windhoek ein. In den vergangenen Tagen ging aus Zeitungsanzeigen hervor, dass der Investor 75 Grundstücke kaufen darf, obwohl es mindestens 36 Einsprüche hiergegen gegeben habe. Die Stadtverwaltung hätte in der Vergangenheit immer wieder Einzelkäufer vertröstet, dass es kein Bauland gäbe. Für morgen sei eine Demonstration vor der Stadtverwaltung geplant. Die Organisatoren rechnen mit mindestens 200 Teilnehmern.

In Südafrika steht heute ein Tag der Entscheidung in Zusammenhang mit den seit Wochen andauernden Studentenprotesten an. Das Parlament in Kapstadt kommt zu einer Sitzung zusammen, wo es unter anderem um den Haushalt im kommenden Jahr geht. Ein Protestmarsch der Studenten vom Uni-Campus zum Parlament ist geplant. Die Studenten fordern eine kostenlose tertiäre Bildung vor dem Hintergrund einer anhaltenden Wirtschaftskrise in Südafrika und der Ankündigung, dass die Studiengebühren 2017 wohl eigentlich angehoben werden sollen. Auch in der vergangenen Nacht kam es wieder zu gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei.

Der frühere republikanische US-Außenminister, Colin Powell, will seine Stimme bei der Präsidentschaftswahl der Demokratin Hillary Clinton geben. Das teilte seine Sprecherin mit. Überraschend kommt die Ankündigung allerdings nicht. In einer Email, die von Hackern verbreitet worden war, hatte Powell im Juni scharfe Kritik am republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump geübt. Trump sei eine „nationale Schande“, hatte Powell dort unter anderem geschrieben.

Die Nato-Verteidigungsminister beraten ab heute über eine Aufstockung der Truppen in Osteuropa. Hintergrund ist der Ukraine-Konflikt und die Rolle Moskaus nach der Annektion der Schwarzmeer-Halbinsel Krim. Bei dem zweitägigen Treffen geht es außerdem um Russlands Auftreten in Syrien und den Kampf gegen die Terrormiliz IS.

Geschrieben von: Redaktion

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26. Oktober 2016 – Nachrichten am Morgen

Die Erlaubnis des Umweltministeriums für den Abbau von Phosphat vor der Küste Namibias könnte durch ein unabhängiges Experten-Team überprüft werden. Das erklärte Umweltminister Pohamba Shifeta gegenüber dem Namibian. Voraussetzung sei jedoch, dass ein schriftlicher Einwand gegen die Entscheidung eingehe. Dem Bericht zufolge warnt eine Umweltverträglichkeitsstudie vor Folgen des Phosphat-Abbaus für die Fischbestände. Der Dachverband der Fischereibetriebe CNFA hatte am Freitag per Anwalt die Erlaubnis schriftlich hinterfragt. Umweltkommissar Teofilus Nghitila hatte der Firma NMP eine Freigabe für drei Jahre erteilt, 120 […]

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