2016

5. Februar 2016 – Nachrichten am Mittag

todayFebruar 5, 2016

Hintergrund
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Fort Namutoni; © Lonelyplanet/Wikimedia Commons

Die Camps des staatlichen Unterkunftsbetreibers „Namibia Wildlife Resorts“ im Etosha-Nationalpark werden von vielen nicht als schlecht angesehen. Dies geht aus Kommentaren im größten deutschsprachigen Namibia-Reiseforum im Internet hervor. Demnach sei der Service zumeist sehr freundlich, alle Rastlager und Zimmer waren sauber und in gutem Zustand. Lediglich die Toiletteneinrichtungen im Park, die dem Umweltministerium unterstehen, wurden bemängelt. Einzelne Baumaßnahmen in Namutoni waren zu beobachten. In den vergangenen Wochen hatten Medien immer wieder über „unhaltbare Zustände“, vor allem im Rastlager Namutoni, berichtet.

In Simbabwe ist der Katastrophenzustand ausgerufen worden. Das Land leidet genau wie Südafrika und Sambia derzeit unter einer schweren Dürre. Da rund zweieinhalb Millionen Menschen deswegen unter Lebensmittelknappheit leiden, hat Simbabwes Präsident Mugabe jetzt den Katastrophenzustand ausgerufen. In letzter Zeit war es bereits zu großen Ernteausfällen gekommen, außerdem starben viele Tiere. Grund für die außergewöhnliche Trockenheit ist das Wetterphänomen El Nino, das in diesem Jahr besonders extrem ausfällt.

Das Militär in Ruanda bildet offenbar burundische Rebellenkämpfer aus, um den burundischen Präsidenten zu stürzen. Das geht aus einem Bericht der Vereinten Nationen hervor. Der stützt sich vor allem auf die Aussage von burundischen Flüchtlingen, die berichtet haben, dass sie von Ruanda rekrutiert und ausgebildet worden seien. Burundis Präsident steht in der Kritik, da er erklärt hatte, dass er für eine weitere Amtszeit kandidieren wolle, obwohl das verfassungswidrig ist.

Der Aufenthalt von Julien Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London gleicht laut den Vereinten Nationen einer willkürlichen Inhaftierung. Der Wikileaks-Gründer werde seit seiner Festnahme vor mehr als fünf Jahren dort willkürlich festgehalten. Großbritannien und Schweden müssten das umgehend beenden und Assange entschädigen. Vor rund dreieinhalb Jahren war Assange in die Botschaft Ecuadors in London geflüchtet. Ihm droht die Festnahme und die Überstellung nach Schweden. Dort wird gegen ihn wegen Vergewaltigung ermittelt.

Im Kampf gegen die Terrormiliz IS will Saudi-Arabien möglicherweise Bodentruppen nach Syrien schicken. Ein Militärvertreter sagte, sollte sich eine von den USA geführte Allianz zu einem Bodeneinsatz entscheiden, werde man dazu beitragen. US-Präsident Obama hatte Bodentruppen bisher ausgeschlossen. Saudi-Arabien ist Teil einer Koalition gegen den sogenannten Islamischen Staat, hat sich bisher aber nicht maßgeblich an den Luftangriffen gegen die Extremisten beteiligt.

Windhoek kann sich über ergiebige Niederschläge und laufende Riviere freuen. Binnen 90 Minuten sind gestern stellenweise bis zu 70 Millimeter Regen in der Hauptstadt gefallen. Das Klein-Windhoek-Rivier lief auf voller Breite und riss einen Kleinwagen mit sich. Die darin befindliche Fahrerin konnte, Augenzeugenberichten nach, von Sanitätern gerettet werden. Über Zuflüsse für die Stauseen, die Windhoek mit Wasser versorgen, wurden von Namwater bisher keine Angaben gemacht.

Geschrieben von: Redaktion

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Geplantes Kraftwerk Xaris; © Walvis Bay Power Plant Project

2016

5. Februar 2016 – Nachrichten am Morgen

Der Auftrag des Stromversorgers NamPower an die südafrikanische Firma Xaris für ein Gaskraftwerk bei Walvis Bay landet vor Gericht. Wie der Namibian berichtet, klagt die Firma Arandis Power wegen Unregelmäßigkeiten im Ausschreibungsverfahren. So habe Xaris bei Einreichung des Angebots weder ein Umwelt- und Sozial-Gutachten der Regierung noch eine Lizenz für 250 Megawatt gehabt. Das Projekt war im Juni auf Eis gelegt worden, weil die Kosten von drei auf acht Milliarden […]

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