2022

Simbabwe bestreitet, Genozid-Flüchtlinge beherbergt zu haben

todayMai 16, 2022

Hintergrund
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Das Außenministerium von Simbabwe hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach die Regierung mutmaßliche Täter des Genozids von 1994 in Ruanda beherbergt haben soll. In einem Statement erklärte Außenminister Fredrick Shava, dass man eng mit den Vereinten Nationen und der Regierung von Ruanda zusammenarbeite. So gebe es unter anderem ein Abkommen zur Auslieferung von geflüchteten Tätern mit Ruanda. In der vergangenen Woche hatten UN-Ermittler die vermeintlichen Überreste von Protais Mpiranya in Simbabwe entdeckt. Er gilt als einer der Haupttäter des Genozids in Ruanda. Mpiranya soll demnach bereits 2006 gestorben sein. Nach UN-Angaben hätten simbabwische Regierungsbeamte ihm 2002 zur Flucht nach Harare verholfen, nachdem er zuvor im Zweiten Kongokrieg an der Seite von simbabwischen Truppen gekämpft hatte.

 

Geschrieben von: Redaktion

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