nama

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2022

„Project Repatriation“ für Namibier in Botswana verlängert

Das Projekt zur Einbürgerung von in Botswana lebenden Personen mit namibischer Abstammung wird verlängert. Das teilte Informationsminister Peya Mushelenga mit. In erster Linie sollen davon im Nachbarland gestrandete Nachfahren von Opfern des Genozids von 1904 bis 1908 profitieren. Das Kabinett hat nun die Ausweitung des Projekts bis 2026 beschlossen. Bisher wurden dadurch 63 Personen eingebürgert. Das erklärte das Innenministerium auf Nachfrage von Hitradio Namibia. Seit April 2022 sollen zudem 105 […]

todayOktober 10, 2022

2022

Völkermordabkommen: Deutschland will nicht nachverhandeln

Die deutsche Bundesregierung hat Nachverhandlungen zum Völkermordabkommen mit Namibia eine Absage erteilt. Das berichtet die Deutsche Welle. Die Linksfraktion in Deutschland hatte eine entsprechende Anfrage gestellt. In der Antwort heißt es demnach, dass die Gemeinsame Erklärung ausverhandelt sei. Gespräche gebe es noch zu einzelnen Modalitäten der Umsetzung. Die im vergangenen Jahr veröffentlichte Erklärung wird sowohl von Vertretern der Nama und Herero, als auch der Opposition scharf kritisiert. Der neue Paramount […]

todaySeptember 2, 2022 8

2022

LPM will Wiederansiedlung von ersten Bewohnern von Windhoek

Die LPM hat einen Antrag zur Wiederansiedlung der Nachfahren der ursprünglichen Bewohner des Stadtgebiets von Windhoek eingereicht.  Demnach seien die dort ansässigen Stämme der Herero, Damara und Nama von den deutschen Kolonialherren aus dem Gebiet der heutigen Hauptstadt vertrieben worden. Die Windhoeker Stadtverwaltung müsse daher unter anderem Ländereien kaufen und für die Wiederansiedlung zur Verfügung stellen. Zudem müssten alle drei Gemeinschaften Lizenzgebühren aus der Geschäftswelt in Windhoek erhalten. Laut Nampa […]

todayMai 18, 2022

2022

Genozid-Abkommen: Nama und Herero fordern Neuverhandlungen

Auch die neue deutsche Bundesregierung sieht sich mit Forderungen nach Neuverhandlungen des unterschriftsreifen Genozid-Abkommens in Namibia konfrontiert. Vertreter der Herero und Nama präsentierten am Mittwoch in einer Online-Pressekonferenz eine entsprechende Petition an das Außenministerium in Berlin. Der Vorsitzender der Nama Traditional Leaders Association, Gaob Johannes Isaack, forderte die Einbeziehung der legitimen Vertreter beider Volksgruppen. Im vergangenen Dezember war der Entwurf eines unterschriftsreifen Abkommens vom Parlament in Windhoek mit der Forderung […]

todayJanuar 27, 2022

2021

Deutsche Botschaft unterstützt Genocide-Trust in Gibeon

Der Nama Genocide 1904-1908 Development Trust hat mit deutscher Hilfe eine Suppenküche in Gibeon eingerichtet. Ein entsprechendes Abkommen wurde am Montag unterzeichnet. Die deutsche Botschaft in Namibia unterstützt das Projekt einer Pressemitteilung nach mit N$ 175.000, in erster Linie in Form von Nahrungsmittelspenden. Es soll sich um die erste Einrichtung dieser Art in Gibeon handeln. Dadurch soll den schwächsten Mitgliedern der Gesellschaft einmal täglich eine Mahlzeit zur Verfügung gestellt werden. […]

todayNovember 24, 2021

2021

OvaHerero/Nama gehen gegen Deutschland beim UNHCR vor

Einige Vertreter der OvaHerero und Nama haben offiziell Beschwerde gegen Deutschland bei der UNHCR eingelegt. Deutschland würde gegen das Recht der Völkermordsopfer nach Selbstbestimmung und aktiver Beteiligung am Versöhnungsprozess verstoßen, berichtet der Namibian. Deutschland habe die Konvention zum Völkermord 1948 ratifiziert und sei an diese gebunden. Die Einbindung der Nachfahren der Opfer des Völkermordes von 1904 bis 1908 müssen ein Mitspracherecht erhalten, heißt es demnach im Schreiben an das UNHCR. […]

todayNovember 16, 2021

2021

Abstimmung zum Genozid-Abkommen erneut verschoben

Die Abstimmung zum geplanten Genozid-Abkommen zwischen Namibia und Deutschland ist erneut verschoben worden. In der Nationalversammlung kam es gestern zu einer erwartungsgemäß hitzigen und emotionsgeladenen Debatte, wobei die Opposition ihren Unmut über die Einigung äußerte. Die Abstimmung war ursprünglich bereits für Dienstag angesetzt worden. Allerdings hatte die Opposition sich dabei beschwert, dass das geplante Abkommen im Wortlaut den Abgeordneten nicht zur Verfügung gestellt worden war. Dies ist nun gestern geschehen. […]

todaySeptember 23, 2021

2021

Herero und Nama stehen hinter Abkommen mit D; wollen aber mehr Geld

Diverse traditionelle Behörden der OvaHerero und Nama stehen weiter hinter einem Völkermordabkommen zwischen Namibia und Deutschland. Dies sagte Manasse Zeraeua laut Nampa bei einer Presseveranstaltung. Das Abkommen diene nicht nur dem Wohle der Ovaherero und Nama, sondern sei ein wichtiger Schritt für alle Namibier. Zum Beispiel komme der Bau von Schulen und Straßen allen zu Gute. Die Vertreter machten aber deutlich, dass die verhandelte Wiedergutmachung von etwa 18 Milliarden Namibia […]

todaySeptember 7, 2021

Völkermorddenkmal in Windhoek; Quelle: Pemba.mpimaji/Wikipedia, CC-BY-SA 4.0

2021

Herero und Nama wollen Völkermordsabkommen nicht anerkennen

Das Völkermordsabkommen zwischen Namibia und Deutschland wird von Nama und Ovaherero weiterhin nicht akzeptiert. Es fehle das klare Bekenntnis, dass der Völkermord ein Kriegsverbrechen war, berichtet der Namibian. Die beiden traditionellen Verwaltungen der Volksgruppen haben deshalb das UN-Komitee zur Vermeidung von Rassendiskriminierung angeschrieben. Da Deutschland aber keine Anerkennung nach heutigen Gesetzen erlauben wolle, seien auch formelle Reparationen ausgeschlossen. Dies sei inakzeptabel.  

todayJuli 14, 2021

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Alle Spenden sind zugunsted des Johanniter-Heim Khoaeb in Otavi und der Pangolin Conservation and Research Foundation.

Bitte spendet für den guten Zweck!

Das Spendenversprechen läuft noch bis zum 23. Dezember 2022.
Einzahlungen sind noch bis zum
9. Januar 2023 möglich.