Dienstag 11. August 2020

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23. März 2018 - Die Nachrichten am Morgen

Die höchsten Posten namibischer Unternehmen sind nach wie vor überwiegend mit weißen Managern besetzt. Das geht laut Allgemeiner Zeitung aus dem Bericht der Kommission zur Gleichstellung am Arbeitsplatz (EEC) für 2016/17 hervor, der kürzlich dem Parlament vorgelegt wurde. Demnach handle es sich nur bei 29 Prozent der geschäftsführenden Direktoren um ehemals rassisch Benachteiligte. 56 Prozent dieser Posten würden von Weißen eingenommen. Dabei stellen ehemals Benachteiligte insgesamt 94 Prozent der Beschäftigten. In den obersten drei Führungsebenen liegt der Prozentsatz laut Bericht immerhin bei 64 Prozent. Allerdings sei der Anteil gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozentpunkte gesunken.

Trotz Mahnung von Präsident Hage Geingob haben am Tag der Unabhängigkeit offenbar mehrere Müllsammelaktionen stattgefunden. Das berichtet die Allgemeine Zeitung unter Berufung auf die Facebook-Seite des Musikers Ees, der vor Wochen zu landesweiten Aktionen aufgerufen hatte. So hätten Mitarbeiter der Bank Windhoek den Rand der Fernstraße B6 zwischen Windhoek und dem Internationalen Flughafen von Abfall gesäubert. Geingob hatte dazu gemahnt, den Unabhängigkeitstag weiterhin dem Gedenken an die Opfer des Kampfes und dem Streben nach Einheit zu widmen. Vor zwei Wochen rief er für den 1. Mai zu landesweiten Säuberungsaktionen auf.

Auf der Pelzauktion am Sonntag in Kopenhagen haben sich Karakul-Felle aus Namibia behauptet. Laut Pressemitteilung der Vermarktungsfirma Agra betrug der Durchschnittspreis 496 Namibia Dollar 98 Cent pro Lot. Im Vergleich zur letzten Auktion im September sei dies ein Minus von 4,1 Prozent, was jedoch lediglich am Wechselkurs liege. Für Felle hoher Qualität seien gute Preise gezahlt worden, während Felle niedrigerer Qualität unter den erwarteten Werten lagen. Den höchsten Preis erzielte ein Lot weißer Felle mit 2.178 Dollar 22 Cent. Laut Agra wurden insgesamt 39.000 der 41.800 Swakara-Felle verkauft, die nach Kopenhagen geliefert worden waren.

An der Skelettküste bei Meile 108 zwischen Henties Bay und Terrace Bay ist gestern ein japanischer Fischkutter auf Grund gelaufen. Aus einem Leck fließe Diesel ins Meer, meldet die Presseagentur Nampa unter Berufung auf das Transportministerium. Ein Team des Ministeriums sei dabei, es abzudichten. Alle Mitglieder der Crew seien in Sicherheit. Das Schiff war laut Ministerium auf dem Weg von Angola nach Walvis Bay und hatte 120 Tonnen Diesel in den Tanks.

Die Islamistenmiliz Boko Haram hat in Nigeria mehr als 100 entführte Mädchen wieder freigelassen. Die Islamisten brachten 104 von 110 Mädchen in die Stadt im Norden des Landes zurück, in der sie die Mädchen Mitte Februar aus einer Schule verschleppt hatten. Von den restlichen sechs sollen fünf gestorben sein und eine junge Frau immer noch in der Hand von Boko Haram sein. Angeblich weil die Christin sich geweigert haben soll, zum Islam überzutreten. Die nigerianische Regierung versprach, dass sie sich weiter für die Freilassung des Mädchens stark machen will.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft startet heute ins WM-Jahr. Die DFB-Elf empfängt in Düsseldorf Spanien.Nächste Woche geht es dann noch gegen Brasilien. Es sind die letzten beiden Spiele, bevor Bundestrainer Joachim Löw seinen WM-Kader benennt.

 

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